Der Dax ist am Freitag nach Kursverlusten am Morgen bis zum Mittag noch weiter in den roten Bereich gerutscht. Gegen 12:30 Uhr wurde der Index mit rund 23.9920 Punkten berechnet, dies entspricht einem Minus von 0,5 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag.
An der Spitze der Kursliste rangierten Rheinmetall, Sartorius und Merck. Am unteren Ende ließen hingegen die Aktien von BASF, der Deutschen Bank und Infineon am stärksten nach.
„Die Marktteilnehmer lassen es vor dem langen Wochenende in den USA weiterhin ruhig angehen“, sagte Marktanalyst Andreas Lipkow.
Zusätzlich belastend wirke das heutige Monatsende an den Aktienmärkten. „Viele institutionelle Investoren neigen dazu, Gewinne mitzunehmen und etwas Risiko aus den Gesamtportfolios zu reduzieren“, so Lipkow.
Das zeige sich auch bei der Gewinner- und Verliererverteilung im Dax. „Ein klassisches Handelsbild zum bevorstehenden Wochenende, welches sich, eventuell nach den Datenpublikationen, heute am Nachmittag noch einmal verändern kann“, so der Marktanalyst.
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagnachmittag etwas schwächer. Ein Euro kostete 1,1667 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8571 Euro zu haben.
Der Ölpreis sank unterdessen. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagnachmittag gegen 12 Uhr deutscher Zeit 68,05 US-Dollar, das waren 57 Cent oder 0,8 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.
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