Arbeitsreicher Jahreswechsel für Freilassing: Hoches Einsatzaufkommen der Bundespolizei

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Für die Beamtinnen und Beamten der Bundespolizeiinspektion Freilassing war der Jahreswechsel erneut von einem hohen Einsatzaufkommen geprägt. Neben 52 unerlaubten Einreisen, fünf Schleusungen sowie mehreren Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz verzeichneten die Einsatzkräfte insgesamt 46 Fahndungstreffer, darunter zwölf Haftbefehle.

Am Mittwoch (31. Dezember) kontrollierten Einsatzkräfte der Bundespolizei einen grenzüberschreitenden Einreisezug. Die fahndungsmäßige Überprüfung eines 35-jährigen Kroaten ergab eine Ausschreibung der Staatsanwaltschaft Memmingen zur Festnahme aufgrund eines Untersuchungshaftbefehls wegen Betruges. Der Mann verbrachte die Silvesternacht in der Dienststelle der Bundespolizei in Freilassing und wurde am Folgetag einem Richter vorgeführt. Anschließend erfolgte die Einlieferung in eine Justizvollzugsanstalt.

Ähnlich verlief ein Sachverhalt an der Kontrollstelle BAB 8. In der Silvesternacht gegen 00:01 Uhr wurde ein 24-jähriger Serbe als Insasse eines Reisebusses kontrolliert. Die Überprüfung seiner Personalien ergab eine Ausschreibung des Amtsgerichts Tiergarten in Berlin wegen des Verdachts eines Mordes. Auch dieser Mann wurde noch am selben Tag einem Richter vorgeführt und anschließend in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert, wo er nun auf den Beginn seines Prozesses wartet.

Am Donnerstagmorgen (1. Januar) kontrollierten Einsatzkräfte auf der Saalachbrücke ein aus Österreich kommendes Fahrzeug mit drei Insassen. Der Fahrer, ein 35-jähriger Iraker, konnte gültige Reise- und Aufenthaltsdokumente vorweisen. Seine beiden syrischen Mitfahrer verfügten jedoch nicht über einreise- und aufenthaltslegitimierende Dokumente. Die drei Männer wurden zur Dienststelle der Bundespolizei in Freilassing verbracht. Gegen den Fahrer besteht der Verdacht des Einschleusens von Ausländern, gegen die beiden Syrer der Verdacht der versuchten unerlaubten Einreise. Alle drei Personen wurden kurze Zeit später nach Österreich zurückgewiesen.

Nur wenige Stunden später kontrollierten die Einsatzkräfte an der Saalachbrücke ein weiteres aus Österreich kommendes Fahrzeug. Der 41-jährige ukrainische Fahrer konnte sich mit gültigen Reisedokumenten ausweisen. Vier der fünf Insassen legten jedoch lediglich ukrainische Reisepässe vor. Gegen den Fahrer besteht somit ebenfalls der Verdacht des Einschleusens von Ausländern, ihm wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen die Weiterreise gestattet. Gegen die vier ukrainischen Insassen besteht der Verdacht der versuchten unerlaubten Einreise. Die Personen wurden kurze Zeit später nach Österreich zurückgewiesen.

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