Der Dienstag zeigt sich von seiner freundlichsten Seite: Ganz Deutschland erlebt einen echten Spätsommertag mit Temperaturen zwischen 14 und 27 Grad. Der Himmel ist zur Hälfte bewölkt — im Tagesmittel 52 Prozent — und lässt dennoch beeindruckende 9,2 Stunden Sonnenschein zu. Regen ist kein Thema: Die Niederschlagswahrscheinlichkeit liegt bei maximal 5 Prozent, die gemessene Menge bei 0 mm. Der Wind weht mit Geschwindigkeiten bis 20 km/h und kann in Böen auf 37 km/h anziehen, bleibt damit aber angenehm im Rahmen. Der Luftdruck liegt bei stabilen 1011 hPa. Auffällig ist die hohe Luftfeuchte von durchschnittlich 87 Prozent — der Taupunkt von knapp 15 Grad zeigt, dass trotz Sonnenschein schwüle Luft im Spiel ist, die den Nachmittag etwas drückend wirken lassen kann.
Mittwoch bringt Abkühlung und Wolken
Zum Mittwoch ändert sich das Bild merklich: Die Temperaturen fallen auf 13 bis 19 Grad — ein Rückgang von rund 8 Grad gegenüber dem Dienstagsmaximum. Die Bewölkung nimmt deutlich zu und erreicht im Schnitt 78 Prozent, die Sonnenscheindauer sinkt auf nur noch 3,9 Stunden. Vereinzelt sind geringe Niederschlagsmengen von bis zu 1,6 mm möglich, die Regenwahrscheinlichkeit steigt auf maximal 30 Prozent — ein Schauer ist also nicht ausgeschlossen, aber kein Dauerregen. Der Wind bleibt mit bis zu 20 km/h ähnlich wie heute, die Böen können auf 39 km/h zulegen. Die Sichtweite geht auf rund 45 km zurück, der Luftdruck hält sich bei 1011 hPa. Der Taupunkt sinkt auf 11 Grad — die schwüle Komponente der Vortage verschwindet, die Luft wirkt frischer.
Hochdruck festigt sich zum Wochenende
Donnerstag und Freitag zeigen eine klare Wetterentwicklung: Ein kräftiger Hochdruckaufbau setzt ein. Am Donnerstag steigt der Luftdruck bereits auf 1019 hPa, am Freitag auf 1020 hPa. Die Temperaturen geben weiter nach — am Donnerstag sind es noch 9 bis 19 Grad bei 5,6 Sonnenstunden und einer Bewölkung von 62 Prozent. Der Wind flaut deutlich ab auf maximal 11 km/h, Böen erreichen nur noch 22 km/h. Der Freitag präsentiert sich als ruhigster Tag der Woche: Der Wind kommt kaum noch vom Fleck — maximal 4 km/h, Böen bis 7 km/h — und der Luftdruck bleibt stabil bei 1020 hPa. Allerdings bleibt die Sonne trotz 46 Prozent Bewölkung unsichtbar, die Sonnenscheindauer liegt bei 0 Stunden. Die eingeschränkte Sichtweite von 36 km und ein Taupunkt von 7,4 Grad deuten auf Dunst oder Bodennebel hin, der sich bei den kühlen Nachttemperaturen von 8 Grad leicht bilden kann. Niederschlag bleibt an beiden Tagen mit 0 mm und einer Regenwahrscheinlichkeit von maximal 8 beziehungsweise 0 Prozent kein Thema.
Heute Sonnencreme, ab Mittwoch Jacke einpacken
Für den heutigen Dienstag empfiehlt sich Sonnenschutz — bei 9,2 Stunden direkter Sonneneinstrahlung und Temperaturen nahe 27 Grad ist Eincremen Pflicht, insbesondere für Outdoor-Aktivitäten am Mittag und Nachmittag. Die hohe Luftfeuchte kann das Schwitzen verstärken, also ausreichend trinken. Ab Mittwoch sollte eine leichte Jacke griffbereit sein, denn mit 19 Grad als Tagesmaximum und möglichen Schauern ist der Sommer vorerst vorbei. Für den Donnerstag und Freitag lohnt sich ein Blick auf die Morgentemperaturen von 9 beziehungsweise 8 Grad — wer früh unterwegs ist, braucht eine wärmere Lage. Am Freitag kann sich stellenweise Bodennebel bilden, was im Straßenverkehr besondere Vorsicht erfordert.
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