BPOL-HH: Gefährliche Körperverletzung 1/2: Versuchter Glasflaschenschlag gegen Sicherheitsdienstmitarbeiter

In Wilhelmsburg kam es am 1. Januar 2026 gegen 15:40 Uhr zu einem schweren Vorfall. Ein 27-jähriger Mann soll versucht haben, mit einer Glasflasche einen Sicherheitsdienstmitarbeiter der DB Sicherheit zu treffen. Die Flasche konnte durch eine instinktive Armbewegung des Mitarbeiters abgewehrt werden und zerbrach während der Tat.

Vor dem Angriff soll der Nigerianer in einer S-Bahn der Linie S5 zwischen Veddel und Wilhelmsburg ohne gültige Bahnfahrkarte angetroffen worden sein. Nach dem Aussteigen versuchte er zunächst zu fliehen.

Anschließend hob er eine Glasflasche in die Hand und hatte sie zum Schlag hochgezogen. Die Mitarbeiter der DB Sicherheit brachten ihn zu Boden und hielten ihn fest, bis die anwesende Bundespolizei eintraf.

Der deutsche Geschädigte erlitt keine sichtbaren Verletzungen. Da sich der Tatverdächtige auch bei der Ankunft der Bundespolizei aggressiv verhielt, musste er gefesselt werden. Fünf Zeugen wurden vor Ort befragt. Nach zweifelsfreier Identitätsfeststellung und Abschluss der bundespolizeilichen Maßnahmen wurde der Tatverdächtige wieder entlassen und erhielt einen Platzverweis für den Bahnhof Wilhelmsburg.

Gegen den Beschuldigten wird wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung im Versuch ein Strafverfahren geführt. Die weiteren Ermittlungen führt der Ermittlungsdienst der Bundespolizei Hamburg.

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