Bundespolizei stoppt mehrere Böllerschmuggler über den Jahreswechsel

Pyrotechnik

Zwischen dem 30. Dezember und dem 1. Januar hat die Bundespolizei erneut mehrere Personen bei der Einreise aus Polen mit verbotenem Feuerwerk gestoppt. In sieben Fällen wurden insgesamt 199 pyrotechnische Gegenstände mit einer Nettoexplosivmasse von 4,33 Kilogramm sichergestellt.

Am 31. Dezember kontrollierten Beamte am Grenzübergang Ludwigsdorf zunächst um 11:05 Uhr einen polnischen Staatsangehörigen, der ein Batteriefeuerwerk der Kategorie F3 mit 980 Gramm Nettoexplosivmasse nach Deutschland einführen wollte. Gegen 14:00 Uhr wurde an gleicher Stelle ein weiterer Pole mit einem Batteriefeuerwerk der Kategorie F3 und 537 Gramm Nettoexplosivmasse festgestellt.

Weitere vier Personen – deutsche und polnische Staatsangehörige – versuchten sowohl am Grenzübergang Ludwigsdorf als auch an der Stadtbrücke Görlitz unterschiedliche Feuerwerkskörper der Kategorie F3 nach Deutschland zu bringen. Darunter befanden sich unter anderem Raketen und verschiedene Knallkörper. Insgesamt handelte es sich hierbei um 197 einzelne Feuerwerkskörper.

Bei allen Betroffenen wurde die verbotene Pyrotechnik eingezogen und zur Vernichtung vorgesehen. Nach Fertigung der Strafanzeigen wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffrecht konnten die Personen ihre Reise nach Deutschland fortsetzen – allerdings mit deutlich leichterem Gepäck.

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