Gefährliche Körperverletzung im Hamburger Hauptbahnhof: Versuchter Gürtelschlag gegen Sicherheitsdienstmitarbeiter

Sichergestelltes Tatmittel: Gürtel mit Metallschnalle

Am Hamburger Hauptbahnhof kam es am 01.01.2026 gegen 15:58 Uhr zu einem Vorfall: Ein 34-jähriger Mann soll versucht haben, mit einem Gürtel mit Metallschnalle in Richtung eines Sicherheitsdienstmitarbeiters der DB Sicherheit zu schlagen. Der Schlag traf den Mitarbeiter nicht.

Zuvor war der Mann in einer S-Bahn der Linie S5 auf der Strecke Elbgaustraße – Hamburg Hauptbahnhof durch Sicherheitsdienstmitarbeiter der DB Sicherheit wegen ordnungswidrigen Verhaltens angetroffen worden. Er soll lautstark gebrüllt und sich nicht beruhigt haben. Da er die S-Bahn am Hauptbahnhof verlassen wollte, wurde er aus der Bahn herausgetragen. Auf dem Bahnsteig zog er den Gürtel aus dem Hosenbund und schlug damit in Richtung des Sicherheitsdienstmitarbeiters. Die DB Sicherheit brachte ihn zu Boden und hielt ihn fest, bis die Bundespolizei eintraf.

Der syrische Geschädigte erlitt keine sichtbaren Verletzungen.

Da sich der 34-jährige Tatverdächtige auch beim Eintreffen der Bundespolizei aggressiv verhielt, musste er gefesselt dem Bundespolizeirevier Hamburg Hauptbahnhof zugeführt werden. Der Gürtel wurde als Beweismittel sichergestellt.

Im Bundespolizeirevier konnte die Identität des kolumbianischen Staatsangehörigen zweifelsfrei festgestellt werden. Ein Atemalkoholtest ergab 1,82 Promille. Ein angeforderter Amtsarzt bestätigte, dass der Mann festgehalten bleiben konnte, sodass er bis 19:55 Uhr Zeit zur Beruhigung und Ausnüchterung in der Bundespolizeiwache erhielt.

Gegen den Beschuldigten wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Gefährlichen Körperverletzung im Versuch eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen werden durch den Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg geführt.

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