Körperverletzung und Bedrohung mit Schreckschusswaffe am Böblinger Bahnhof

Am Mittwochabend kam es am Bahnhof Böblingen zu einer Auseinandersetzung zwischen fünf Personen. Ein 24-jähriger ungarischer Staatsangehöriger sowie vier weitere, bislang unbekannte Tatverdächtige, sollen auf einen 24-jährigen deutschen Staatsangehörigen einschlagen haben.

Laut Zeugenaussagen soll der 24-jährige Tatverdächtige außerdem einen weiteren Geschädigten mit einer Schreckschusswaffe bedroht haben. Nach der Tat flüchteten die Verdächtigen zunächst in unbekannte Richtung.

Durch die eintreffenden Streifen der Bundes- und Landespolizei konnte nur noch der Geschädigte angetroffen werden. Er zog sich im Rahmen der Auseinandersetzung offenbar leichte Verletzungen zu und musste vor Ort medizinisch behandelt werden.

Gegen 22:15 Uhr wurde der Bundespolizei eine Person gemeldet, die in einer S-Bahn mutmaßlich eine Schusswaffe mitführt. Die Einsatzkräfte betritten daraufhin die S-Bahn am Haltepunkt Stuttgart-Schwabstraße und stellten den 24-jährigen ungarischen Staatsangehörigen fest. Bei ihm wurde eine Schreckschusspistole aufgefunden und sichergestellt. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde der Mann auf freiem Fuß belassen.

Die Bundespolizei ermittelt nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung, der Bedrohung sowie des Verstoßes gegen das Waffengesetz.

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