Schwarzfahrer leistet Widerstand und beleidigt Bundespolizisten

Ohne gültigen Fahrausweis nutzte ein algerischer Staatsangehöriger am Neujahrsmorgen den ICE 21 auf der Fahrt von Frankfurt am Main nach Würzburg. Vom Zugpersonal angeforderte Bundespolizisten kontrollierten den Mann und stellten dabei mehrere Messer, einen auf andere Personaldaten ausgestellten Führerschein sowie diverse Wertgegenstände fest, die ohne Eigentumsnachweise waren.

Zur weiteren Bearbeitung des Sachverhaltes brachten die Beamten den Mann zur Dienststelle der Bundespolizeiinspektion Würzburg. Hier zeigte sich der 38-Jährige hochaggressiv. Er trat mehrfach gegen Türen, bespuckte eine Glasscheibe in der Polizeiwache und entblößte sich.

Bei der anschließenden Durchsuchung sperrte sich der Tatverdächtige, beleidigte die eingesetzten Beamten verbal und bespuckte sie. Mittels einfacher körperlicher Gewalt gelang es den Bundespolizisten, ihn zu fesseln; er erlit leichte Hautabschürfungen.

Die mitgeführten Messer und die Wertgegenstände, deren Eigentumsnachweise der Mann nicht erbringen konnte, stellten die Einsatzkräfte sicher. Nach Abschluss der erforderlichen strafprozessualen Maßnahmen und einer richterlich angeordneten Blutentnahme durch einen Polizeiarzt verließ der Mann die Wache.

Gegen den polizeibekannten Tatverdächtigen leitete die Bundespolizei ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Erschleichen von Leistungen, exhibitionistischer Handlungen, Beleidigung, Diebstahl und eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ein.

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Stephan Hellwig
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