Alkoholisierter Autofahrer rammt Streifenwagen und touchiert Geldtransporter – Festnahme nach Alleinunfall in Bayern

Unfallstelle in Karlstein (Bayern)

In der Nacht auf Samstag meldeten Zeugen ein Auto, das unbeleuchtet war und Schlangenlinien fuhr. Kurz vor sieben Uhr entdeckte eine Streife der Autobahnpolizei Frankfurt den Wagen in Fahrtrichtung Würzburg und wollte ihn stoppen. Der Fahrer stieß beim Rückwärtsfahren gegen den dahinter fahrenden Streifenwagen und setzte danach seine Fahrt fort.

Auf dem Weg wechselte der Mann an der Anschlussstelle Hanau auf die Bundesstraße 45 in Richtung Hanau und touchierte dabei einen Geldtransporter mehrmals.

Weiter auf der Bundesstraße hielt der Mann nahe der Hellentalbrücke erneut an und rammte den Streifenwagen durch kurzes Rückwärtsfahren ein zweites Mal – offenbar, um die Verfolgung zu erschweren.

Die Flucht führte schließlich bis nach Karlstein in Bayern, wo der Mercedes des Mannes verunfallte und neben der Fahrbahn in einem Gebüsch zum Liegen kam. Die verfolgte Streife nahm ihn vor Ort fest.

Bei dem Mann zeigte sich im Atemalkoholtest ein Wert von über 1,2 Promille. Er gab an, zuvor Marihuana konsumiert zu haben, weshalb eine Blutentnahme angeordnet wurde. Offenbar hatte er auch keinen Führerschein.

Er kam zur Behandlung leichter Verletzungen ins Krankenhaus und anschließend, nach richterlicher Vorführung in Bayern, in eine Justizvollzugsanstalt.

Die weiteren Ermittlungen dauern an. Gegen ihn laufen Vorwürfe der Straßenverkehrsgefährdung, des unerlaubten Entfernen vom Unfallort und des Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Die Polizei sucht Zeugen und bittet um Hinweise.

Quelle: Polizeipräsidium Südosthessen – Kontakt und weitere Informationen folgen unten in der Kontaktzeile.