Die Immobilienpreise in den 19 größten deutschen Städten sind im Vergleich zum Vorjahr um durchschnittlich 1,65 Prozent gestiegen. Ein Quadratmeter Eigentums-Immobilie kostet derzeit im bundesweiten Durchschnitt 4.212,83 Euro, wie aktuelle Marktdaten zeigen.
Besonders stark verteuerten sich Immobilien in Berlin mit aktuell 4.927,80 Euro pro Quadratmeter, was einem Anstieg von 6,40 Prozent entspricht. Düsseldorf folgt mit 4.903,25 Euro pro Quadratmeter und einem Plus von 6,05 Prozent. Den dritten Platz beim Preisanstieg belegt Bochum mit 2.987,35 Euro pro Quadratmeter, was einer Steigerung von 5,93 Prozent gleichkommt.
Gegen den allgemeinen Trend entwickelten sich die Preise in einigen Städten rückläufig. In Duisburg, Dortmund und Frankfurt am Main sanken die Quadratmeterpreise um 3,54 bis 5,34 Prozent. Insgesamt verzeichneten 13 von 19 untersuchten Städten Preissteigerungen.
Bei den Mietpreisen zeigt sich ein gemischtes Bild. Der bundesweite Durchschnitt kletterte um 0,90 Prozent auf 13,63 Euro pro Quadratmeter, verglichen mit 13,51 Euro im Vorjahr. Die stärksten Mietsteigerungen verzeichneten Bochum mit 7,91 Prozent auf 10,01 Euro pro Quadratmeter, Dortmund mit 4,85 Prozent auf 10,41 Euro und Duisburg mit 4,67 Prozent auf 8,88 Euro pro Quadratmeter.
Rückläufige Mietpreise gab es hingegen in Berlin, Hamburg und Leipzig, wo Mieter zwischen 2,19 und 9,33 Prozent weniger zahlen als im Vorjahr. Die teuersten Mieten werden weiterhin in München mit 23,11 Euro pro Quadratmeter verlangt, gefolgt von Frankfurt am Main mit 19,24 Euro und Stuttgart mit 17,58 Euro pro Quadratmeter.
