Brennende Lkw-Anhänger lösen Vollsperrungen auf der Autobahn 7 bei Bispingen und Soltau aus

Am Dienstag war die Autobahn A7 im Gebiet der Polizei Heidekreis zweimal für mehrere Stunden voll gesperrt. Zunächst geriet in Höhe von Bispingen der Anhänger eines Sattelzuges in Brand. Der Fahrer, ein 29-Jähriger, stellte das Gespann noch in der Ausfahrt zur Tank- und Rastanlage Lüneburger Heide ab und koppelte den brennenden Anhänger ab. Der Anhänger brannte vollständig aus. Wegen der Rauchentwicklung wurden beide Fahrtrichtungen voll gesperrt; nach ca. 45 Minuten wurden die Fahrspuren in Richtung Hamburg wieder freigegeben. In Fahrtrichtung Hannover blieb die Vollsperrung bis etwa 19:30 Uhr bestehen.

Einige Stunden später, gegen 23:20 Uhr, geriet in Höhe der Anschlussstelle Soltau-Süd der Auflieger eines Gefahrguttransportes in Brand. Der Container, der mit Lithiumbatterien beladen war, wog rund 50 Tonnen. Das Feuer beschränkte sich auf das Fahrgestell des Aufliegers und konnte durch schnelles Eingreifen der Feuerwehr eingedämmt werden, sodass sich das Feuer nicht auf das Gefahrgut ausbreitete. Der 30-jährige Fahrer zog sich beim Abkoppeln des Anhängers eine Rauchvergiftung zu und musste in ein umliegendes Krankenhaus gebracht werden. Auch hier wurde die A7 zunächst in beide Richtungen voll gesperrt. Die Fahrbahn in Richtung Hamburg konnte nach etwa 45 Minuten freigegeben werden; die Sperrung in Richtung Hannover wurde gegen 01:30 Uhr aufgehoben.

Die Sperrungen führten zu teils erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen. Zudem dauern Bergungs- und Reinigungsarbeiten an beiden Stellen auch am Mittwoch an. Erste Erkenntnisse deuten darauf hin, dass die Brände vermutlich durch einen technischen Defekt am jeweiligen Auflieger ausgelöst wurden. Ein Gesamtschaden steht noch nicht fest.

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