Am Mittwoch, 07. Januar 2026, kam es auf der Autobahn 7 im Zuständigkeitsbereich der Autobahnpolizei Hildesheim zu mehreren Verkehrsunfällen, die durch Eisplatten ausgelöst wurden. In allen Fällen verloren LKW während der Fahrt Eis von ihren Fahrzeugaufbauten, die daraufhin hinterherfahrende PKW und in einem Fall ein Wohnmobil trafen. Es entstand Sachschaden an den betroffenen Fahrzeugen. Glücklicherweise wurden keine Personen verletzt.
Die LKW-Fahrer erhalten jeweils ein Bußgeld von 120 Euro und einen Punkt im Fahreignungsregister in Flensburg, weil sie ihre Pflicht zur Räumung der Fahrzeugaufbauten von Schnee oder Eis in Verbindung mit einem Verkehrsunfall nicht erfüllt hatten.
Unmittelbar nachdem durch eine Funkstreifenwagenbesatzung ein solcher Verkehrsunfall auf dem Parkplatz An der Alpe West zwischen dem Autobahndreieck Hannover-Süd und der Anschlussstelle Hildesheim-Drispenstedt aufgenommen worden war, verlor ein weiterer Sattelzug während der Fahrt direkt vor den Beamten ebenfalls Eisplatten. Der Sattelzug wurde auf dem Gelände der Autobahnmeisterei Hildesheim einer Kontrolle unterzogen. Auf dem Dach des Sattelaufliegers konnten mehrere teils ca. 2 cm dicke Eisschollen festgestellt werden. Der Fahrzeugführer musste eine Sicherheitsleistung in Höhe von 105 EUR vor Ort entrichten, da er über keinen Wohnsitz in Deutschland verfügt. Die Weiterfahrt wurde ihm bis zur Herstellung eines verkehrssicheren Zustands seines Sattelzugs untersagt.
Aufgrund der zurzeit herrschenden Witterung werden auch weiterhin verstärkt Kontrollen hinsichtlich Eisplatten auf Fahrzeugaufbauten durch die Autobahnpolizei Hildesheim durchgeführt.
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