Polizei nimmt 26-Jährigen nach versuchtem Tötungsdelikt in Hamburg-Wilhelmsburg vorläufig fest

In der Nacht zum 6. Januar 2026 kam es in einer Wohnunterkunft in Hamburg-Wilhelmsburg zu einem Streit. Ein 26-Jähriger soll einen 24 Jahre alten Mann lebensgefährlich mit einem Messer verletzt haben. Die Tatzeit war 23:27 Uhr.

Nach dem Alarm durch Anwohner trafen die Einsatzkräfte eine vorläufig festgenommene Person in der Wohnunterkunft an. Rettungskräfte brachten den Verletzten unter Begleitung eines Notarztes in ein Krankenhaus. Sein Zustand bleibt lebensgefährlich.

Die ersten Ermittlungen führte der Kriminaldauerdienst. Die Mordkommission übernahm die weiteren Arbeiten in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Kapitaldelikte der Staatsanwaltschaft. Der Verdächtige ist ein 26-Jähriger Afghane und wird dem Untersuchungsgefängnis zugeführt, damit er sich vor einem Haftrichter verantworten kann.

Die Ermittlungen der Strafverfolgungsbehörden dauern an.