Schwerpunktkontrolle im Güterverkehr: 114 Mal ohne Fahrerlaubnis am Steuer erwischt

Bei einer Schwerpunktkontrolle des Güterverkehrs auf einer Autobahn in Niedersachsen stand der Schwerlastverkehr im Mittelpunkt. Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Besondere Dienste führten eine mehrstündige Kontrolle durch und legten besonderes Augenmerk auf die Ladungssicherung.

32 Fahrzeuge wurden überprüft. Dabei stellten die Beamtinnen und Beamten verschiedene Verstöße fest: Sechs Mal war die Ladung nicht gemäß geltenden Vorschriften gesichert, zweimal gab es Verstöße gegen das Überholverbot und zweimal Überladung der Fahrzeuge. In fünf Fällen wurden Sozialvorschriften verletzt.

Besonders gravierend war der Fall eines 40 Jahre alten Fahrers eines Sattelzugs. Er war nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Darüber hinaus ergab die Prüfung eindeutig, dass er ohne Fahrerlaubnis mindestens 114 Mal am Steuer saß und tonnenschwere Fahrzeuge bewegte. Die Weiterfahrt wurde untersagt; zudem behielten die Beamten eine Sicherheitsleistung ein, weil der Fahrer keinen festen Wohnsitz in Deutschland hatte.

Eine Kontrolle dieser Art soll die Sicherheit im Straßengüterverkehr erhöhen und Verstöße früh erkennen.

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