Silvester 2025/26: Vorläufige Kriminalitätsbilanz aus Köln und Leverkusen

Eine Woche nach den Feiern zum Jahreswechsel 2025/26 legt die Polizei Köln eine vorläufige Kriminalitätsbilanz vor, basierend auf den inzwischen eingegangenen Strafanzeigen. Die Zahlen können sich im Verlauf der Ermittlungen noch verändern.
Stand 6. Januar wurden im Zeitraum der Silvesternacht von 18 Uhr bis 7 Uhr insgesamt 311 Strafanzeigen im Zuständigkeitsbereich gezählt. Davon entfielen 274 auf Köln. In Leverkusen hat sich die Zahl der erfassten Anzeigen im Vergleich zum Vorjahr auf 37 (18) verdoppelt.
Trotz des Anstiegs in Leverkusen ist insgesamt ein Rückgang der erfassten Straftaten zu beobachten, verglichen mit den Kriminalitätszahlen der vergangenen Jahre (2023/24: 425, 2024/25: 369).
Bei der Auswertung nach Feierzonen ergibt sich folgende Verteilung: Altstadt 29 (47), Deutz 6 (5), Ringe 30 (55), Südstadt 5 (3), Zülpicher Viertel 8 (9).
Im Deliktsfeld Körperverletzungen sank die Zahl der Taten von 109 auf 89. Zudem wurden neun Anzeigen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte bzw. wegen tätlicher Angriffe auf Vollstreckungsbeamte erfasst.
Bei vier bislang angezeigten Sexualdelikten im Zusammenhang mit Silvester besteht in einem Fall der Verdacht der Vergewaltigung einer 19-jährigen Frau in einer Privatwohnung. In einem weiteren Sachverhalt soll ein Mann (23) einer Jugendlichen (15) an Hüfte und Gesäß gefasst haben. Die übrigen Strafanzeigen wurden wegen sexueller Belästigung im öffentlichen Raum aufgenommen.
Im Deliktsfeld Raub liegen der Kriminalpolizei für das Stadtgebiet Köln bislang zwei Anzeigen (3) vor.
Mit 13 Anzeigen wegen Taschendiebstahls ist ein Rückgang zum Vorjahr (22) zu verzeichnen. Die Zahl der Strafanzeigen wegen Sachbeschädigung bleibt mit 64 im Vergleich zum Vorjahr (66) nahezu konstant.
Über die gesamte Silvesternacht identifizierten Polizistinnen und Polizisten insgesamt 169 Tatverdächtige. Die Zuordnung erfolgte unter anderem zu folgenden Delikten: Körperverletzungsdelikte 73; Sachbeschädigung 18; Taschendiebstahl 3. Die Ermittlungen zu weiteren Tatverdächtigen dauern an.
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