Vorsicht bei Werbeanzeigen im Internet: Betrug durch Abo-Vermittler

Die Polizei Gifhorn ermittelt in einem Fall des versuchten Betrugs. Ein 72-Jähriger spielte Ende des vergangenen Jahres auf seinem Smartphone ein Spiel. Dabei erschien ein Werbefenster, das Sachgewinne versprach. Der Mann klickte auf die Anzeige und prüfte den Inhalt. Die Seite machte einen seriösen Eindruck, sodass er seine persönlichen Daten eingab. Zum Schluss sollte er die Allgemeinen Geschäftsbedingungen akzeptieren, die kostenpflichtige Vertragskonditionen enthielten.

Einige Wochen später wurden Anrufe von unbekannten Mobilnummern getätigt. Eine männliche Stimme erklärte, es sei ein Vertrag abgeschlossen worden. Der Mann verstand nicht, um welchen Namen oder welches Unternehmen es ging, blieb aber entschlossen, keinen Vertrag abzuschließen. Daraufhin legte der Anrufer auf. Wenige Tage später kam erneut ein Anruf von einer unbekannten Nummer. Wieder sollte der Mann Verträge abschließen, was er ablehnte. Der Anrufer versprach, Unterlagen zu senden.

Solche Anrufe stammen meist von sogenannten Abo-Vermittlern. Sie wollen neue Kunden für Verlage gewinnen und verdienen eine Provision, wenn daraus ein Abschluss wird. Die Telefonnummern holen sie sich aus Telefonbüchern oder durch gefälschte Gewinnspiele im Internet. Die Polizei rät daher: Seien Sie vorsichtig mit der Preisgabe persönlicher Daten im Netz. Wenn Sie ungewollt Kontakt mit solchen Anbietern bekommen, stimmen Sie keinem Angebot zu und beenden Sie das Gespräch.

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