Philipp Werner ist neue LSBT*IQ-Ansprechperson im Polizeipräsidium Südosthessen

Ansprechpersonen: Sarah Fuhrländer und Philipp Werner

Philipp Werner ist der neue LSBT*IQ-Ansprechpartner im Polizeipräsidium Südosthessen. Der 25 Jahre alte Polizeikommissar gehört seit 2019 zur Polizei Hessen. Derzeit arbeitet er als Streifenbeamter bei der Polizeistation Maintal. Ab Februar wird er im Schichtdienst beim Polizeirevier Hanau eingesetzt. Gemeinsam mit Polizeihauptkommissarin Sarah Fuhrländer, die diese Aufgabe bereits seit mehreren Jahren wahrnimmt, unterstützt er das Team.

Die LSBT*IQ-Ansprechpersonen informieren und beraten Bedienstete und Geschädigte. Sie begleiten polizeiliche Ermittlungsverfahren mit Bezug zur sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität und stehen nicht heterosexuell lebenden Mitarbeitenden als verlässliche Ansprechpersonen zur Seite. Sie fördern Verständnis und Offenheit innerhalb der Polizei und tragen durch Netzwerkarbeit dazu bei, Hemmschwellen zwischen Polizei und der LSBT*IQ-Community abzubauen.

Werner betont: „Homosexuelle, bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche Menschen waren und sind immer wieder Opfer von Straftaten. Antihomosexuelle Gewalt äußert sich in vielfältiger Form. Betroffene erleben diese Taten häufig als gezielten Angriff auf ihre Identität, was erhebliche Auswirkungen auf ihr Sicherheitsgefühl und ihre persönliche Entwicklung haben kann. Nicht alle Geschädigten wagen dabei den Weg zur Polizei oder in die Öffentlichkeit. Aus Angst vor Ablehnung oder Repressalien verbergen viele Betroffene ihre Identität, sodass zahlreiche Straftaten nicht angezeigt werden und Täter sich in trügerischer Sicherheit wiegen.“

„Mir ist es wichtig, sowohl nach innen als auch nach außen ein klares Zeichen für Offenheit, Akzeptanz und Unterstützung zu setzen. Wir möchten einen wichtigen Beitrag leisten, um Hemmschwellen abzubauen. Betroffene sollen wissen, dass sie bei der Polizei ernst genommen werden und auf eine vertrauliche Beratung insbesondere durch uns Ansprechpersonen zählen können“, betont Werner.

Offenbach, 09.01.2026, Pressestelle, Christopher Leidner

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite der Polizei Hessen.