Am Freitag meldete die Bundespolizei Lindau-Insel einen Schwan im Gleisbereich des Bahnhofs. Als die Streife eintraf, fuhr ein Zug langsam hinein. Der Triebfahrzeugführer bremste geistesgegenwärtig und hielt den Zug unmittelbar vor dem Schwan an. Die Gleise wurden daraufhin gesperrt und der Schwan sicher aus dem Gefahrenbereich geholt.
Etwa 20 Minuten später wurde auf der Thierschbrücke ein zweiter Schwan gesichtet. Nach Zeugenangaben war der Vogel mit einem vorbeifahrenden Zug zusammengestoßen und verletzt worden. Daraufhin sperrten die Beamten alle Gleise auf der Brücke und eilten zum Einsatzort. Dort retteten sie auch diesen Schwan aus dem Fahrbereich der Züge. Die Verletzung war vorhanden, aber nicht lebensgefährlich.
Die Schwäne wurden zu einem Tierarzt in Lindau gebracht, dort medizinisch versorgt und anschließend wieder freigelassen. Ob die Tiere aus Österreich eingereist waren, konnte zum Zeitpunkt der Meldung nicht geklärt werden, da ein Dolmetscher fehlte.
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