Vielfältige Meldungen aus dem Raum Leer/Emden: Einbruch, Betrug, Brände und Verkehrsunfälle

In Ostrhauderfehn kam es im Zeitraum vom 30. Dezember 2025, 00:00 Uhr, bis zum 8. Januar 2026, 13:00 Uhr zu einem versuchten Einbruchdiebstahl in das Einfamilienhaus eines 60-jährigen Mannes. Die bislang unbekannte Täterschaft versuchte, in die Wohnräume vorzudringen. Zeugen oder Hinweise richten Sie bitte an die Polizei.

In Rhauderfehn kontaktierte am 5. Januar 2026 ein falscher Bankmitarbeiter eine 42-jährige Frau telefonisch. Dieser forderte sie auf, Freigaben mit einer Sicherheits-App zu erteilen. Zuvor hatte sie eine E-Mail erhalten, die ankündigte, dass in den kommenden Tagen ein Anruf eines Mitarbeiters der Bank erfolgen werde. Insgesamt transferierte sie einen Betrag im oberen vierstelligen Bereich.

Die Polizei mahnt erneut: Echte Bankmitarbeiter fragen niemals nach Passwörtern, PINs, TANs oder vollständigen Kontodaten und verlangen auch keine Freigaben von Zahlungen. Wer eine solche Kontaktaufnahme erhält, sollte sofort auflegen, keine Links öffnen, keine Daten preisgeben und direkt seine Bank oder die Polizei kontaktieren. So schützen Sie sich: Geben Sie keine sensiblen Daten am Telefon oder per E-Mail preis, öffnen Sie keine verdächtigen Links, und kontaktieren Sie die Bank über offizielle Kanäle, wenn Sie sich unsicher sind.

In Weener brannte am 8. Januar 2026 um 11:19 Uhr ein Mercedes-Sprinter auf einem Parkplatz in der Burgstraße im Motorraum vollständig aus. Die Ursache ist bislang ungeklärt; die Brandursachenermittlung läuft.

In Moormerland brannte am gleichen Tag um 20:09 Uhr ein BMW 320D eines 22-jährigen Mannes auf einem Hinterhof. Auch hier sind die Brandursache sowie weitere Details Gegenstand der Ermittlungen; die Feuerwehr hatte den Brand gelöscht.

In Ostrhauderfehn ereignete sich am 9. Januar 2026 gegen 07:20 Uhr auf der Norderstraße in Höhe der Hausnummer 165 eine Spiegelberührung zwischen einem VW Transporter (22-jähriger Fahrer) und einem bislang unbekannten Geländewagen-Fahrer. Der Geländewagen-Fahrer entfernte sich von der Unfallstelle. Zeugen oder sachdienliche Hinweise werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

In Emden kam es am 9. Januar 2026 zu einer Trunkenheitsfahrt. Ein 37-jähriger Mann stand unter Alkoholeinfluss, als er mit seinem Ford-Pkw im Straßenverkehr unterwegs war. Bei der Kontrolle wurde ein Atemalkoholwert von 1,85 Promille festgestellt; Weiterfahrt wurde untersagt, eine Blutprobe entnommen und der Führerschein sichergestellt. Die weiteren Ermittlungen erfolgen.

Die Öffentlichkeitsfahndung nach den vermissten Mädchen aus Bunde und Friesoythe ist erledigt. Die Betroffenen meldeten sich am gestrigen Tag gegen 20:45 Uhr bei der Bundespolizei in Mannheim. Der Kontakt zu den Erziehungsberechtigten wurde hergestellt und eine Rückführung veranlasst. Die Polizei bedankt sich bei allen Bürgerinnen und Bürgern sowie bei den Medien für die Unterstützung. Bild- und Datenmaterial sollten gelöscht und nicht weiter verbreitet werden.