Nach dem ereignisreichen Freitag hat sich die Verkehrslage auf der Autobahn A7 im Zuständigkeitsbereich der Autobahnpolizei Hildesheim deutlich entspannt. In der Nacht ereigneten sich nur zwei Unfälle mit Blechschäden und ohne Personenschäden.
– Gegen 01:10 Uhr touchierte ein Sattelzug beim Rangieren auf der Tank- und Rastanlage Hildesheimer Börde Ost einen geparkten Gliederzug.
– Gegen 02:55 Uhr rutschte ein Sattelzug auf der schneebedeckten Fahrbahn kurz vor dem Dreieck Salzgitter und kollidierte mit der Außenschutzplanke.
Ein folgenreicher Verkehrsunfall mit drei Beteiligten ereignete sich am frühen Morgen gegen 05:35 Uhr im Dreieck Salzgitter, in der Überleitung von der Autobahn 7 in Fahrtrichtung Hannover auf die Autobahn 39 in Fahrtrichtung Braunschweig. Eine 25-Jährige geriet mit ihrem VW Polo auf der stark verschneiten Fahrbahn ins Schleudern und blieb in einer Schneewehe stecken. Ein nachfolgender 32-Jähriger in einem VW Golf konnte nicht mehr rechtzeitig abbremsen und touchierte den Polo am Heck. Ihm folgte ein Gliederzug, der von einem 24-Jährigen gesteuert wurde. Der Gliederzug touchierte ebenfalls den Polo, prallte in das Heck des VW Golf, rutschte rechtsseitig in den Straßengraben und stieß gegen einen Wildschutzzaun. Alle Beteiligten blieben glücklicherweise unverletzt.
Für die Bergung aller Fahrzeuge und die Herstellung der Befahrbarkeit der Fahrbahn durch Schneepflüge der Autobahnmeisterei Hildesheim musste die Überleitung bis ca. 11 Uhr gesperrt werden. Seit den darauffolgenden Morgenstunden ist eine deutliche Entspannung der Einsatzlage zu verzeichnen. Eine durchgängige problemlose Befahrbarkeit der A7 ist durch den Winterdienst der Autobahnmeisterei im Norden und des privaten Autobahnbetreibers VIA Niedersachsen im Süden gegeben. Lediglich auf Parkplätzen und Rastanlagen kann es vereinzelt noch zu größeren Schneemengen auf den Fahrbahnoberflächen kommen.