Verkehrsreiche Einsatzlage auf der A 29: Viele Unfälle bei winterlichen Bedingungen

In dem Zeitraum von Freitag, 09.01.2026, 09:17 Uhr bis Samstag, 10.01.2026, 04:22 Uhr kam es auf der Bundesautobahn 29 im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt / Ammerland zu einer Vielzahl von Verkehrsunfällen. Schwerpunktmäßig betroffen waren die Abschnitte zwischen den Anschlüssen Sande, Zetel, Rastede und dem Kreuz Oldenburg-Nord. In vielen Fällen prallten Fahrzeuge gegen Schutzplanken, kamen quer zur Fahrbahn zum Stillstand oder rutschten von der Fahrbahn ab.

Mehrfach mussten Fahrstreifen gesperrt oder Vollsperrungen eingerichtet werden. Der Verkehr wurde teils über Seitenstreifen oder Ausweichstrecken geführt. An den beteiligten Fahrzeugen sowie an den Schutzplanken entstand teils erheblicher Sachschaden. Personen kamen nicht zu Schaden. Die beteiligten Lastkraftwagen blieben größtenteils fahrbereit, doch die Bergung zog sich in einzelnen Fällen über mehrere Stunden hin. Außerdem gab es Einsätze wegen festgefahrener Lastkraftwagen an den Auffahrten zur Autobahn.

Eine mangelhafte Bereifung konnte bei kontrollierten Fahrzeugen nicht festgestellt werden. Nach derzeitiger Einschätzung ist die Hauptunfallursache eine nicht angepasste Geschwindigkeit an die winterlichen Straßenverhältnisse.

Die Polizei appelliert erneut an alle Verkehrsteilnehmenden, insbesondere an Fahrer schwerer Fahrzeuge, Geschwindigkeit und Abstand den Witterungs- und Fahrbahnverhältnissen anzupassen und ausreichend Sicherheitsabstand einzuhalten.

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