Nach einem Probelauf führt die Feuerwehr Bremen nun das Konzept Ausbildungsstaffel ein. Berufsfeuerwehr-Auszubildende aus einem aktuellen Lehrgang besetzen für zirka acht Wochen im 24-Stunden-Dienst ein Hilfeleistungslöschfahrzeug. Sie trainieren also bereits den Einsatzdienst, ohne jedoch als eigenständige Einsatz-Einheit gewertet zu werden.
Dieses zusätzliche Einsatzdienstpraktikum dient zur Verbesserung der Ausbildungsqualität innerhalb der Laufbahnausbildung für kommende Brandmeisterinnen und Brandmeister.
Die Ausbildungsstaffel nutzt ein Hilfeleistungslöschfahrzeug der Feuerwehrschule. Alle Aufgaben am Fahrzeug werden von Auszubildenden übernommen, außer der Einheitsführung. Dazu gehören Fahrerinnen und Fahrer sowie Atemschutztrupps.
Die Staffel ist im 24-Stunden-Dienst organisiert, tagsüber an der Feuerwehrschule und nachts an der Feuer- und Rettungswache 7 am Hochschulring.
Die Leitstelle alarmiert die Ausbildungsstaffel zu kleineren Einsätzen als eigenständige Einheit und bei größeren Lagen zusätzlich zu den regulären Kräften der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr.
So fungiert sie als zusätzliche Einheit.
Aufgrund der noch nicht abgeschlossenen Feuerwehr-Ausbildung gibt es klare Einsatzgrenzen.
Während der 24-Stunden-Dienste hospitieren einzelne Auszubildende für einige Stunden in der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle, um Notrufannahme und Koordination der Einsatzmittel kennenzulernen.