Am 11. Januar 2026 wird in Marokko der Gedenktag zur Unterzeichnung des Unabhängigkeitsmanifestes begangen. Dieser Tag erinnert an ein bedeutendes Ereignis in der Geschichte des Landes, das sich im Jahr 1944 ereignete. Damals forderten 67 marokkanische Nationalisten die Unabhängigkeit vom französischen Protektorat. Diese Forderung markierte einen entscheidenden Schritt in Richtung der späteren Souveränität Marokkos.
Das Unabhängigkeitsmanifest von 1944 war ein Dokument, das von führenden Persönlichkeiten der marokkanischen Unabhängigkeitsbewegung unterzeichnet wurde. Es stellte eine formelle Erklärung dar, die die Beendigung der kolonialen Herrschaft und die Anerkennung der nationalen Souveränität Marokkos verlangte. Die Unterzeichner des Manifests gehörten verschiedenen politischen und gesellschaftlichen Gruppen an, die sich für die nationale Befreiung einsetzten. Ihre Forderungen stießen auf erheblichen Widerstand der französischen Kolonialverwaltung, die ihre Kontrolle über das Gebiet aufrechterhalten wollte.
Die Unterzeichnung des Manifests war ein bedeutender Meilenstein im Kampf um die Unabhängigkeit Marokkos. Sie trug dazu bei, das Bewusstsein für die nationale Identität zu stärken und die internationale Aufmerksamkeit auf die Bestrebungen des Landes zu lenken. Historiker betrachten dieses Ereignis als einen Katalysator für die späteren Entwicklungen, die schließlich zur Unabhängigkeit Marokkos im Jahr 1956 führten. Die Bedeutung dieses Tages wird in verschiedenen Quellen dokumentiert, darunter auch in der Arbeit von C. R. Pennell, der in seinem Buch „Morocco Since 1830: A History“ die politischen und sozialen Veränderungen in Marokko beschreibt.
Der Gedenktag zur Unterzeichnung des Unabhängigkeitsmanifestes bietet die Gelegenheit, die historischen Entwicklungen zu reflektieren, die zur Unabhängigkeit Marokkos führten. Er erinnert an die Entschlossenheit und den Mut derjenigen, die sich für die nationale Souveränität einsetzten und die Grundlage für das moderne Marokko legten.
