Seit dem gestrigen Samstag kam es im Landkreis Sigmaringen zu insgesamt neun Verkehrsunfällen, bei denen die winterlichen Verkehrsverhältnisse mitursächlich waren. Bei sechs Unfällen blieb es bei Sachschaden. Bei drei Unfällen wurden insgesamt vier Personen leicht verletzt.
Um 17:25 Uhr geriet die 27-jährige Fahrerin eines Toyota Yaris bei Neufra alleinbeteiligt von der Fahrbahn der Bundesstraße 32 ab und rutschte in den Graben. Sie zog sich leichte Verletzungen zu, die in einem Krankenhaus ambulant behandelt wurden. Ihre 7-jährige Tochter und eine weitere Mitfahrerin blieben unverletzt. Am Yaris entstand Sachschaden von geschätzten 6 000 Euro.
Bei einem weiteren Zusammenstoß eines VW Tiguan mit einem Linienbus in Schwenningen verletzten sich um 18:30 Uhr die beiden Insassen des Pkw leicht. Nach bisherigen Erkenntnissen kam die 36-jährige Pkw-Lenkerin ins Rutschen und kollidierte seitlich in den an der Einmündung Stettener Straße / Hauptstraße vorfahrtsberechtigten Omnibus. Die Sachschäden werden am VW auf 3 000 Euro und am MAN Omnibus auf 5 000 Euro geschätzt.
In Neufra, am Bahnübergang in der Hohenzollernstraße, ereignete sich um 17:05 Uhr ein Unfall, bei dem sich der 36-jährige Fahrer sowie die 24-jährige Beifahrerin mutmaßlich leichte Verletzungen zuzogen. Der Dacia des 36-Jährigen kam in der alten Steige in Rutschen und durchfuhr ein Grundstück, bis ihn die Bahnschranken stoppten. Beim Durchrutschen des Grundstücks verursachte er Schäden an einem Geländer, einem abgestellten Fahrzeug und einem Stromkasten in einer Gesamtschadenshöhe von ca. 10 000 Euro. Die Bahnschranke blieb funktionsfähig, wurde jedoch erheblich beschädigt. Die Schadenssumme wird auf 15 000 Euro geschätzt. Der Schaden am Dacia wird auf 4 000 geschätzt. Die entstandene Gesamtsachschadenshöhe der übrigen Unfälle kann bislang nicht näher beziffert werden.
Bad Saulgau – Autofahrerin gefährdet Gegenverkehr – Suche nach Geschädigten und Zeugen
Am Samstagmittag, gegen 14:30 Uhr teilte eine Verkehrsteilnehmerin der Polizei einen fahrer auffälligen Hyundai i20 mit. Dem Pkw war sie seit Tafertsweiler hinterhergefahren und stellte fest, dass die Fahrerin zeitweise Schlangenlinien und außerhalb der Ortschaft nur zwischen 20 und 30 km/h fuhr. Auf der L 280 zwischen Sießen und Bad Saulgau soll sie in einer Kurve Gegenverkehr auf die Gegenfahrspur geraten sein und möglicherweise die entgegenkommenden Verkehrsteilnehmer gefährdet haben. In Bad Saulgau gelang es einer Streife des Polizeireviers den Hyundai anzuhalten. Die 54-jährige Fahrerin stand augenscheinlich unter Alkoholeinwirkung, was ein Atemalkoholtest mit 1,4 Promille vorab bestätigte. Sie musste sich einer Blutentnahme unterziehen und ihren Führerschein der Polizei umgehend abgeben. Das Polizeirevier Bad Saulgau bittet Verkehrsteilnehmer, die durch die Fahrweise der Fahrer in diesem Fall gefährdet wurden, sich zu melden. Ebenso bittet das Revier um Zeugenhinweise zur Fahrweise der Frau.
Die Polizei bittet zudem um Hinweise zur Unfalllage und zu möglichen weiteren Geschädigten.
Kontakt und Quelle
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