Wochenendmeldung der Polizei: Ponys entlaufen, Taschendiebe und weitere Vorfälle in der Region

Die Polizeiinspektion Lüneburg/Lüchow-Dannenberg/Uelzen veröffentlicht ihre Wochenendpressemitteilung. Sie fasst Vorfälle aus dem Zeitraum 9. bis 11. Januar zusammen und nennt Ereignisse in Lüneburg, Reppenstedt/Kirchgellersen, Uelzen, Bad Bevensen und umliegenden Orten.

Am Samstagmorgen brachen sieben Ponys die Umzäunung ihrer Weide in Kirchgellersen und liefen auf die Landesstraße in Richtung Reppenstedt. Im Dunkeln kam es zu einer Kollision zwischen einem der Ponys und einem Pkw. Weder die Fahrzeugführerin noch das Pony wurden verletzt. Die Ponys blockierten die Fahrbahn und wurden später von den Beamtinnen der Polizei und der Pferdehalterin zu Fuß zu ihrer Weide geführt.

Eine unbekannte Person entwendete am Samstagmittag aus dem Rucksack der lebensälteren Geschädigten ihre Geldbörse mit Personaldokumenten und Bargeld. Die Geschädigte bemerkte den Verlust erst an der Kasse beim Bezahlen. Auch in einem Geschäft in der Bleckeder Landstraße entwendete eine unbekannte Person die Geldbörse eines lebensälteren Geschädigten; der Dieb zog sie aus der Hosentasche des Geschädigten, der den Verlust erst beim Bezahlen bemerkte.

Am 10.01.2025, gegen 19:20 Uhr, wurde ein Pkw in der Straße Am Schifferwall kontrolliert, nachdem ein Zeuge Fahrauffälligkeiten gemeldet hatte. Der 27-jährige Fahrzeugführer stand unter Alkoholeinfluss; der Atemalkoholwert betrug 1,38 Promille. Eine Blutentnahme wurde durchgeführt, der Führerschein wurde sichergestellt und die Weiterfahrt wurde ihm untersagt.

Am Samstagabend kam es zu einer Bedrohung und Beleidigung durch den 29-jährigen Beschuldigten gegenüber seiner 28-jährigen Expartnerin in der gemeinsamen Wohnung. Aufgrund der Gesamtumstände und des aggressiven Verhaltens wurde eine Wegweisung über mehrere Tage ausgesprochen.

In der Stadt Uelzen kam es am Freitag, den 09.01.2026, gegen 13:30 Uhr zu einem Nachbarschaftsstreit in der Groß Liederner Straße. Der 54-jährige Beschuldigte bedrohte das 48-jährige Opfer. Die Polizei konnte die Situation beruhigen; dem Beschuldigten wird nun ein Strafverfahren erwartet.

Am Samstag, den 10.01.2026, kam es im Marktcenter Uelzen zu mehreren Diebstählen von Geldbörsen. Die Geschädigten befanden sich zum Zeitpunkt des Vorfalls im Bereich des Einkaufszentrums. Die Diebstähle wurden erst beim Bezahlen bemerkt. Es entstand ein geschätzter Gesamtschaden von ca. 600 EUR.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurden im Stadtgebiet mehrere private Feiern mit Ruhestörung gemeldet. Die Veranstalter zeigten sich einsichtig und führten ihre Feiern anschließend ruhiger fort.

Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf: In der Nacht vom 09.01.2026 auf den 10.01.2026 kam es in einer Kneipe in der Bahnhofstraße in Bad Bevensen zu einem Raubüberfall. Nach zunächst verbalen Streitigkeiten begab sich das 44-jährige Opfer vor die Kneipe. Hier wurde das Opfer von einer mehrköpfigen Gruppe geschlagen und getreten. Zudem wurde dem Opfer das Handy gestohlen. Die Beschuldigten flüchteten. Das Opfer musste medizinisch versorgt werden. Die Ermittlungen hierzu laufen.

Winterliches Schneeschieben endet in Nachbarschaftsstreitigkeiten. Am 10.01.2026, gegen 10 Uhr, kam es im Bereich Bienenbüttel zu Streitigkeiten zwischen zwei Nachbarn. Beim Schneeschieben herrschte Uneinigkeit; die 29-jährige Beschuldigte drohte dem 55-jährigen Opfer. Ein entsprechendes Strafverfahren wurde eingeleitet.

Landkreis Uelzen: Am gesamten Wochenende kam es zu diversen Unfällen aufgrund der Wetterlage mit Schnee und Glätte.

PK Lüchow: Streitigkeit mündet in Widerstand gegen Polizei. Am Freitagabend kam es in Lüchow zu Streitigkeiten zwischen zwei Parteien, woraufhin die Polizei hinzugezogen wurde. Um Straftaten zu verhindern, wurde den zwei Verursacherinnen ein Platzverweis ausgesprochen. Eine Verursacherin wehrte sich gegen die Durchsetzung der polizeilichen Maßnahmen, sodass ein Strafverfahren eingeleitet wurde.

Auffällige Fahrweise infolge einer Erkrankung. Am Samstagnachmittag wurde der Polizei Lüchow ein Pkw gemeldet, der durch eine unsichere Fahrweise auffiel. Bei einer Kontrolle konnte keine Beeinflussung durch Substanzen festgestellt werden. Allerdings zeigte der Fahrzeugführer Symptome einer Erkrankung. Durch das Fahrverhalten wurde keine Person gefährdet. Gesundheitliche Beeinträchtigungen oder medikamentöse Behandlungen können die Fahreignung einschränken. Die Polizei appelliert daher, vor dem Führen eines Kraftfahrzeugs stets ärztlichen Rat einzuholen und verantwortungsbewusst am Straßenverkehr teilzunehmen.