Aufgebrachter Patient in Krankenhaus: Polizei setzt Distanzelektroimpulsgerät ein

Am Freitagabend wurden Polizeibeamte zu einem Offenbacher Krankenhaus gerufen, weil dort ein Patient randalierte. Der Mann schlug mit einem Gehstock um sich und hantierte mit einem Feuerlöscher sowie einer Schere. Nachdem er auf mehrfache Ansprache der Beamten nicht reagierte und mit der Schere auf die Beamten zulief, kündigten diese den Einsatz des Distanzelektroimpulsgeräts (DEIG) an. Als er weiterhin nicht reagierte, setzten sie das Gerät ein. Die Trefferwirkung ermöglichte es, ihm die Schere aus der Hand zu nehmen und die Gefährdung zu beseitigen. Durch die Pfeilelektroden zog sich der Mann eine leichte Verletzung zu. Er beruhigte sich schließlich, sodass die Anwesenheit der Beamten nicht weiter erforderlich war.

Das Distanzelektroimpulsgerät hat sich in der Vergangenheit als sicheres und wirksames Einsatzmittel zur Bewältigung dynamischer Lagen erwiesen. Es ermöglicht, akute Gefahrensituationen schnell und aus sicherer Distanz zu beenden. Die gezielte und zeitlich begrenzte Wirkung senkt das Risiko für die betroffene Person, Einsatzkräfte und unbeteiligte Dritte und kann den Einsatz schwererer Zwangsmittel oft vermeiden.