Die Bundespolizei war am vergangenen Wochenende gezielt gegen Gewaltkriminalität an Bahnhöfen vorgegangen. In Bayern waren in der Spitze zeitgleich mehr als 200 Beamtinnen und Beamte an den Hauptbahnhöfen München, Nürnberg, Regensburg, Augsburg und Aschaffenburg eingesetzt.
Das Ergebnis des Schwerpunkteinsatzes: 1.353 Identitätsfeststellungen, 42 Fahndungstreffer, 4 vorläufige Festnahmen, 132 Gefährderansprachen, 102 Platzverweise und 31 Sicherstellungen – insbesondere von Messern.
Die Einsatzkräfte stellten zudem 15 Verstöße gegen Allgemeinverfügungen fest, die das Mitführen von gefährlichen Gegenständen und Waffen an den Bahnhöfen untersagten. Zusätzlich wurden 11 Ermittlungsverfahren wegen Gewaltdelikten eingeleitet sowie ein Bußgeldverfahren nach dem Waffengesetz.
Für bundesweite Feststellungen verweist die Bundespolizei auf die Pressemitteilung des Bundespolizeipräsidiums. Hinweis: Die statistischen Daten basieren auf einem Sondermeldedienst und können sich im Zuge der Qualitätssicherung noch ändern.
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Thomas Borowik
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