Ein 47-Jähriger hat am Sonntagabend auf der Autobahn A7 zwischen Kirchhorst und Großburgwedel einen Verkehrsunfall verursacht. Gegen 20:00 Uhr fuhr er mit seinem Opel Corsa in Fahrtrichtung Hamburg. Plötzlich wendete er sein Auto mitten auf der Autobahn und fuhr entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung.
Auf dem linken Fahrstreifen kollidierte er mit drei hintereinander fahrenden Fahrzeugen – einem Skoda Octavia, einem Audi A3 und einem Audi A4 – die in Richtung Hamburg unterwegs waren. Der Falschfahrer sowie die 23 Jahre alte Fahrerin des Audi A3 und der 28-jährige Fahrer des Audi A4 erlitten leichte Verletzungen. Der Fahrer des Skoda Octavia blieb unverletzt. Der Schaden wird auf rund 55.000 Euro geschätzt.
Nach ersten Erkenntnissen gab es Hinweise auf eine mögliche Alkoholisierung des Falschfahrers. Er verweigerte einen freiwilligen Atemalkoholtest, weshalb eine Blutentnahme angeordnet wurde. Der Führerschein wurde sichergestellt, da von einem Entzug ausgegangen wird. Nach Zahlung einer Sicherheitsleistung von mehreren Tausend Euro wurde der Mann vorerst auf freien Fuß gesetzt.
Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang machen können, insbesondere zur Fahrweise des Opel-Fahrers vor dem Unfall, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover zu melden.