Frankfurt am Main: Zwei junge Männer nach Serie von Straftaten in der Innenstadt festgenommen

In der Nacht von Samstag auf Sonntag (10. auf 11. Januar 2026) setzte die Polizei dem kriminellen Treiben eines Duos ein jähes Ende. Die beiden jungen Männer stehen im Verdacht, innerhalb weniger Stunden mehrere Straftaten in der Innenstadt begangen zu haben. Die Beamten hielten die Verdächtigen gegen 03:30 Uhr in der Neckarstraße an und kontrollierten sie. Dabei stellten sie diverses Diebesgut sicher und beobachteten, wie die Unruhestifter versuchten, eine Schreckschusspistole sowie ein Messer loszuwerden.

Im Rahmen der anschließenden Ermittlungen ergab sich nach und nach der Verdacht, dass die beiden für mehrere Delikte in der Innenstadt verantwortlich sein könnten. Im Verlauf des folgenden Tages konnten die Ermittler Stück für Stück die einzelnen Taten zusammenfügen und ermitteln folgende Verdachtslage: Neben einem versuchten Diebstahl einer Kellnergeldbörse in einer Bar am Friedrich-Stolze-Platz soll einer der Verdächtigen versucht haben, Bargeld zu erlangen; zwei Einbruchdiebstähle in der Vilbeler Straße; zudem der Verdacht, dass die beiden versuchten, von drei jungen Frauen in einem Hinterhof im Holzgraben Bargeld und Zigaretten zu erpressen. Sie sollen dies mit einer Schreckschusspistole und einem Messer unter Druck gesetzt haben; außerdem soll ein Handtaschendiebstahl auf der Hauptwache mit anschließendem versuchtem missbräuchlichem Gebrauch einer daraus erlangten EC-Karte in einem Kiosk erfolgt sein. Die sechs Taten ereigneten sich nahezu zeitgleich im Zeitraum zwischen 01:20 und 03:30 Uhr.

Der 16-jährige Tatverdächtige wurde nach Abschluss der Maßnahmen entlassen und seinen Erziehungsberechtigten überstellt. Der 19-jährige einschlägig Bekannte soll nach Rücksprache mit der Justiz heute dem Haftrichter vorgeführt werden. Denn bei den vorgeworfenen Delikten handelt es sich nicht um Kavaliersdelikte; für die Begehung einer schweren räuberischen Erpressung sieht das Gesetz beispielsweise eine Mindestfreiheitsstrafe von fünf Jahren vor.

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