Geisterfahrer auf der A4 bei Olpe-Süd: 29-Jähriger aus Kreuztal leistet Widerstand

In der Nacht zu Montag (12. Januar) erhielten Beamte der Autobahnpolizei einen Einsatz wegen eines Geisterfahrers auf der A4. Der 29-jährige Fahrer aus Kreuztal stand zum Zeitpunkt des Eintreffens der Streifenwagen bereits auf dem Seitenstreifen. Gegen 02:30 Uhr ging die Meldung über den Geisterfahrer im Bereich des Autobahnkreuzes Olpe-Süd bei der Leitstelle ein. Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr der Kreuztaler entgegen der Fahrtrichtung in Richtung Köln auf die Autobahn.

Als die Polizeibeamten den Einsatzort erreichten, zeigte sich der Mann bereits am Wagen stehend; im Verlauf der Kontrolle verhielt er sich aggressiv und leistete Widerstand gegen die Beamten. Da deutliche Hinweise auf Alkoholisierung vorlagen, ordneten die Polizisten die Entnahme einer Blutprobe an, die ein Arzt durchführte. Am Fahrzeug des Mannes stellten die Beamten frische Beschädigungen fest, die auf einen vorausgegangenen Unfall hindeuten. Der Führerschein wurde sichergestellt; es läuft ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Nach dem aktuellen Kenntnisstand wurde niemand verletzt; die weiteren Ermittlungen dauern an.

Hinweise zur Prävention bei Falschfahrern: Die Polizei Dortmund empfiehlt, Verkehrshinweise vor Fahrtantritt einzuschalten, Meldungen ernst zu nehmen und die Geschwindigkeit zu reduzieren. Ruhe bewahren, Abblendlicht und Warnblinkanlage einschalten, nur auf dem rechten Fahrstreifen fahren und ausreichend Abstand halten; kein Überholen, alle Fahrstreifen und den Seitenstreifen beobachten und bei Bedarf den nächsten Rastplatz oder eine Ausfahrt nutzen. Verkehrsfunk hören und den Notruf 110 wählen, wenn Sichtkontakt zum Falschfahrer besteht.

Falls Sie selbst als Falschfahrer unterwegs sind: Abblendlicht und Warnblinkanlage einschalten, Ruhe bewahren, sofort zum Fahrbahnrand fahren, vorsichtig aus dem Fahrzeug aussteigen und hinter die Schutzplanke gehen. Rufen Sie die Polizei über Notruf 110 an und teilen Sie genauen Standort und Feststellungen mit; vermeiden Sie es, das Fahrzeug zu wenden oder rückwärts zu fahren.

Kontakt und Quelle:
Polizei Dortmund
Luca Blüthgen
Telefon: 0231/132-1039
E-Mail: poea.dortmund@polizei.nrw.de
https://dortmund.polizei.nrw/
Original-Content von: Polizei Dortmund, übermittelt durch news aktuell