Im Lüner Holz kam es am 12.01.2026 zu einem Polizeieinsatz. Vor rund einem Monat waren dort Plattformen in den Bäumen errichtet worden. Bereits im Dezember hatten Polizei und zuständige Behörden die Plattformen nach dem Waldgesetz und der Niedersächsischen Bauordnung als rechtlich unzulässig bewertet und sie als Gefahr für die öffentliche Sicherheit eingestuft.
Der weitere Ausbau der Plattformen war bereits im Rahmen eines Einsatzes unterbunden worden, wie eine Pressemitteilung vom 21. Dezember 2025 zeigt.
Wegen der anhaltenden Gefahrenlage und des unzulässigen Dauerzustands erfolgte am 12.01.2026 die Räumung der Bauten und Plattformen durch polizeiliche Einsatzkräfte. Zuvor wurden versammlungsrechtliche Beschränkungen ausgesprochen, und eine Fortsetzung an einem alternativen Ort angeboten. Da dieser Aufforderung nicht nachgekommen wurde, begannen die Einsatzkräfte mit der Räumung.
Für die Dauer der polizeilichen Maßnahmen wurde die Autobahnausfahrt der A39 bei Adendorf gesperrt.
Insgesamt wurden drei Versammlungsteilnehmende von den Plattformen auf den Boden begleitet. Die eingesetzten Kräfte kamen von der Polizeiinspektion Lüneburg/Lüchow-Dannenberg/Uelzen, der Bereitschaftspolizei Lüneburg sowie Spezialkräfte der Technischen Einsatz Einheit aus Hannover.
Das Versammlungsrecht der betroffenen Personen wurde während der Maßnahmen dauerhaft gewahrt.