Polizei stoppt mehrere Trunkenheitsfahrten im Landkreis Rotenburg – 3,22 Promille auf der Autobahn

Der Landkreis Rotenburg hat am Wochenende erneut Vorfälle von Fahrten unter Alkoholeinfluss verzeichnet. Die Polizei stoppte mehrere Fahrerinnen und Fahrer, darunter eine 48-jährige Autofahrerin auf der Autobahn, die 3,22 Promille zeigte.

Auf der Verdener Straße in Rotenburg kontrollierten Polizisten in der Nacht einen 52 Jahre alten Nissan-Fahrer. Der Atemalkoholtest ergab 1,81 Promille. Gegen den Mann wird strafrechtlich ermittelt. In Visselhövede wurde in der Schäferstraße gegen 20:50 Uhr ein 62-jähriger VW Polo-Fahrer angehalten; der Atemalkoholwert betrug 1,24 Promille; sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Am Mühlenweg in Scheeßel/Bartelsdorf stoppten Beamte einen 33-jährigen Fahrer mit ausländischem Kennzeichen. Da Alkoholgeruch wahrgenommen wurde, folgte ein Test: 0,76 Promille. Es wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Auf dem Parkplatz einer Diskothek in der Wesermünder Straße in Bremervörde meldeten Zeugen einen BMW X4, der durch Driften und starkes Beschleunigen auffiel. Der 24-jährige Fahrer hatte 1,12 Promille; ein Strafverfahren wurde eingeleitet. Auf der Autobahn 1 bei Gyhum kontrollierten Beamte einen Opel Corsa in Richtung Hamburg. Die 48-jährige Fahrerin stand mit 3,22 Promille erheblich unter Alkoholeinfluss. Ihr Führerschein wurde sichergestellt, die Weiterfahrt untersagt und eine Blutprobe entnommen. Sie erwartet empfindliche Strafen. In Rotenburg, Mühlenstraße/Aalter Allee, kontrollierten Beamte einen 65-jährigen Ford-Fahrer; ein Alkoholtest ergab 0,68 Promille. Gegen ihn wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Polizeisprecher Marvin Teschke betont: „Unsere Streifen achten konsequent auf Fahrten unter Alkohol- und Drogeneinfluss. Wer sich in einem solchen Zustand ans Steuer setzt, gefährdet sich und andere Verkehrsteilnehmende. Es lohnt sich nicht – Fahrten unter Alkohol oder Drogen führen regelmäßig zu schweren Unfällen, hohen Strafen, Fahrverboten und langfristigen Konsequenzen.“