In Essen-Rüttenscheid haben Ermittler vier Tatverdächtige im Zusammenhang mit einem schweren Angriff auf einen 23-Jährigen festgenommen. Der Angriff ereignete sich in der Nacht vom 19. auf den 20. Dezember 2025 auf der Rüttenscheider Straße; der 23-Jährige wurde schwer verletzt. Am frühen Samstagmorgen meldeten sich zwei Zeugen bei der Polizei und beschrieben Verdächtige, die an der Auseinandersetzung beteiligt gewesen sein sollen. Bei Eintreffen der Polizei befanden sich drei Verdächtige im Christinenpark; die Beamten umstellten den Bereich und nahmen die Männer fest. Die Verdächtigen sind ein 17-Jähriger mit deutscher und irakischer Staatsangehörigkeit, ein 18-Jähriger mit deutscher und afghanischer Staatsangehörigkeit sowie ein 19-Jähriger mit deutscher und syrischer Staatsangehörigkeit. Alle Verdächtigen wohnen in Essen. Ein weiterer Tatverdächtiger geriet in den Fokus der Ermittlungen; am 13. Januar nahmen Beamte den 18-Jährigen vorläufig fest. Die Ermittler prüfen noch, welche Tathandlungen den einzelnen Verdächtigen konkret vorgeworfen werden. Die EG Jugend war früh in die Ermittlungen eingebunden. Auf gesicherten Videoaufnahmen der Tat erkannten die Ermittler einen der Verdächtigen, der den Beamten bereits als jugendlicher Intensivtäter bekannt war; es handelt sich um einen 18-Jährigen Essener mit deutscher Staatsangehörigkeit.