Der St.-Knuts-Tag, der am 13. Januar 2026 in Schweden gefeiert wird, markiert traditionell das Ende der Weihnachtszeit. Dieser Tag ist nach dem dänischen König Knut IV. benannt, der im 11. Jahrhundert lebte und später heiliggesprochen wurde. Obwohl der genaue Ursprung der Einführung dieses Festes unklar ist, hat es sich über die Jahrhunderte hinweg als fester Bestandteil der schwedischen Kultur etabliert.
Der St.-Knuts-Tag ist der 20. und letzte Tag der Weihnachtszeit und wird in Schweden oft mit dem Abbau der Weihnachtsdekorationen und dem Entsorgen des Weihnachtsbaums begangen. In einigen Regionen ist es üblich, den Tag mit einem kleinen Fest zu begehen, bei dem die letzten Weihnachtskekse und Süßigkeiten verzehrt werden. Diese Tradition, die auch als „Julgransplundring“ bekannt ist, bietet eine Gelegenheit, die Weihnachtszeit in geselliger Runde ausklingen zu lassen.
Historisch gesehen hat der St.-Knuts-Tag eine tiefere Bedeutung, die über das bloße Ende der Weihnachtszeit hinausgeht. Der Tag erinnert an die Verbindung zwischen Schweden und Dänemark, da König Knut IV. eine bedeutende historische Figur in beiden Ländern war. Die Feierlichkeiten an diesem Tag spiegeln die kulturellen und historischen Verbindungen wider, die in der skandinavischen Region bestehen.
In der modernen schwedischen Gesellschaft hat der St.-Knuts-Tag seinen Platz als kulturelles Ereignis bewahrt, das sowohl Tradition als auch Gemeinschaftsgefühl fördert. Während der Tag in erster Linie in Schweden gefeiert wird, gibt es auch in anderen skandinavischen Ländern ähnliche Bräuche, die das Ende der Weihnachtszeit markieren. Der St.-Knuts-Tag bleibt somit ein lebendiges Beispiel für die Pflege von Traditionen und die Bedeutung von Festen im kulturellen Kalender Schwedens.
