Im Dezember bot ein Mann aus dem Raum Steinbach-Hallenberg seine Büchersammlung zum Verkauf an. Ein vermeintlicher Interessent nahm Kontakt auf, und sie trafen sich persönlich. Es wurde ein Kaufvertrag abgeschlossen, und innerhalb von vier Wochen sollte der vereinbarte Betrag auf dem Konto des Verkäufers eingehen. Während des Gesprächs fertigte der angebliche Vermittler Fotos vom Personalausweis an und bestätigte die Identität im Rahmen eines Ident-Verfahrens. Die Betrüger nutzten die Daten jedoch ohne das Wissen der Kontoinhaber und schlossen im Namen der Kontoinhaber einen Kreditvertrag ab. Als das Geld auf dem Konto einging, dachten die Verkäufer zunächst, es handle sich um die Bezahlung der Büchersammlung. Der Mann, mit dem sie den Vertrag abgeschlossen hatten, forderte nahezu den gesamten Betrag als Provision. Die Überweisung sollte auf ein Konto im Ausland erfolgen, was glücklicherweise scheiterte. Nach Rücksprache mit der Bank wurde der Betrug aufgedeckt, sodass kein Schaden entstand. Dem Täter war das Auffliegen der Masche nicht bekannt. Als er versuchte, die verschlossenen Vertragsunterlagen der Bank abzuholen, wurde er von der Polizei gestellt und Beweismittel sichergestellt. Der 26-Jährige erwartet eine Anzeige.
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