Hamburg-Wandsbek: Vollstreckung mehrerer Durchsuchungsbeschlüsse nach gewerbsmäßigem Betrug

Hamburg-Wandsbek – Die Polizei Hamburg hat im Auftrag der Staatsanwaltschaft Hamburg mehrere Durchsuchungen durchgeführt. Vier Verdächtige – drei Männer im Alter von 25, 29 und 34 Jahren sowie eine 41-jährige Frau – stehen unter Verdacht, gewerbsmäßig Betrug begangen zu haben. Die Verdächtigten arbeiteten in einer Bankfiliale im Stadtteil Wandsbek. Durch gezielte Abfragen von Kundendaten erlangten sie personenbezogene Daten überwiegend älterer Kundinnen und Kunden. Diese Daten nutzten sie, um in einem Zeitraum von drei Monaten unberechtigt etwa 1,4 Millionen Euro für Briefkastenfirmen, die von zwei der Verdächtigen eröffnet worden waren, ins Ausland zu transferieren. Der Tatzeitraum erstreckte sich von Mai 2025 bis August 2025; der Tatort war Hamburg-Wandsbek. Die Ermittlungen führt das Landeskriminalamt für Betrugsdelikte. Durchsuchungen wurden gestern in den Stadtteilen Eimsbüttel, Lokstedt, Horn, Billstedt und Niendorf vollstreckt. Bei den Wohnungen wurden Beweismittel sichergestellt. Die Verdächtigen blieben nach Abschluss der Maßnahmen an ihren Wohnanschriften. Die Ermittlungen dauern an.