Main-Tauber-Kreis: Jagdwilderei in Merchingen, Unfallflucht in Tauberbischofsheim und Frontalzusammenstoß in Großrinderfeld

Merchingen: Ein Jogger fand am Samstag auf dem Skulpturenradweg zwischen der unteren Mühle und dem Skulpturengerüst ein totes Reh. Der Jagdpächter stellte fest, dass das Tier neben geöffnetem Bauchraum und Bissverletzungen auch Spuren eines Schusses am Hals aufwies. Der Jäger geht davon aus, dass das Reh nicht am Auffindeort erlegt wurde und die Bissverletzungen möglicherweise nachträglich durch ein Wildtier entstanden sein könnten. Die Polizei Tauberbischofsheim bittet Zeugen, verdächtige Wahrnehmungen rund um den Bereich zu melden.

Tauberbischofsheim: Nach Unfall abgehauen. Auf dem Parkplatz eines Unternehmens wurde ein Audi von einem unbekannten Verkehrsteilnehmer beschädigt. Der Besitzer hatte den Wagen gegen 4:50 Uhr abgestellt. Als er gegen 13:10 Uhr wieder zu seinem Auto zurückkehrte, bemerkte er die Beschädigung an der hinteren rechten Seite. Vermutlich war ein anderer Autofahrer beim Ein- oder Ausparken an dem Audi hängengeblieben. Die Schäden belaufen sich auf rund 3.000 Euro. Die Polizei Tauberbischofsheim bittet um Hinweise.

Großrinderfeld: Frontal in den Gegenverkehr. Am Mittwochmorgen kam es bei Großrinderfeld zu einem Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen. Gegen 6 Uhr fuhr die Lenkerin eines Toyota Yaris von Schönfeld in Richtung Gerchsheim, als sie kurz vor dem Abzweig nach Gerchsheim aus unbekannten Gründen die Kontrolle über ihr Fahrzeug verlor. Der Toyota geriet ins Schleudern, prallte zunächst gegen die Leitplanke und wurde dann in den Gegenverkehr abgewiesen. Hier kollidierte der Wagen frontal mit einem entgegenkommenden VW. Auch ein hinter dem VW folgender Audi konnte von dessen Fahrer nicht mehr rechtzeitig abgebremst werden und fuhr in die Unfallstelle. Die Lenker des VW und des Audis sowie die Toyota-Fahrerin wurden bei dem Unfall verletzt und von Rettungskräften in Krankenhäuser gebracht. Die Schäden an den Fahrzeugen belaufen sich ersten Schätzungen nach auf rund 35.000 Euro. Alle Autos waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Kreisstraße musste für die Unfallaufnahme und der Aufräumarbeiten über mehrere Stunden gesperrt werden. Die Sperrung dauert aktuell (Stand 14.01.2026, 11:30 Uhr) noch an.