Marienloh: Fahrlässige Brandstiftung durch heiße Asche in Scheune

Marienloh: Gegen 15.19 Uhr am Montag, 12. Januar, kam es zu einem Brand in einer Scheune am Talleweg. Bei Eintreffen der Polizei war die Feuerwehr mit Löscharbeiten beschäftigt. Der Rettungsdienst behandelte den 53 Jahre alten Bewohner des Gebäudes. Eine 86 Jahre alte Mutter hatte Kaminasche entsorgt, die nach Ermittlungen der Polizei noch nicht abgekühlt war. Es kam zu starker Rußentwicklung im Bereich der Mülltonnen, die auf das Scheunentor übergriffen. Es entstand Sachschaden in Höhe von 2.500 Euro. Die Polizei hat während der letzten kalten Tage zahlreiche solcher Fälle aufgenommen, bei denen Asche, die noch nicht abgekühlt war, entsorgt wurde und anschließend Brände auslöste. Um Kaminasche sicher abkühlen zu lassen, muss sie mindestens 72 Stunden in einem feuerfesten Metallbehälter mit Deckel vollständig auskühlen, da Glutnester tagelang glühen können; erst dann wird die komplett kalte Asche in den Restmüll gegeben, um Brände in der Mülltonne zu vermeiden und sie nicht in die Biotonne oder den Garten zu geben.