Am 14. Januar 2026 kamen Kräfte der Polizei Frankfurt, des Hessischen Polizeipräsidiums Einsatz, der Bundespolizei und der Stadtpolizei Frankfurt im Rahmen der Maßnahmen ‚Sichere Innenstadt‘ in einem dreistelligen Bereich zum Einsatz. Die Kontrollen fanden im Bahnhofsviertel und an verschiedenen Orten der Innenstadt statt. Bei den Kontrollen wurden mehrere Örtlichkeiten, an denen es immer wieder zu Beschwerden kommt und aktuelle Aufklärungsergebnisse vorliegen, besonders in den Fokus gerückt. Über 270 kontrollierte Personen, sechs Festnahmen im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln und Widerstand, vier vollstreckte Haftbefehle und die Sicherstellung von Betäubungsmitteln und Arzneimitteln im einstelligen Kilogrammbereich sind das Ergebnis der Maßnahmen.
Besonders hervorgehoben wurden zwei Aushebungen von sogenannten Drogenbunkern. Zum einen wurden Zeugen auf den Hinterhof einer Lokalität in der Hohenstauffenstraße aufmerksam. Mit Hilfe eines Rauschgiftspürhundes konnten über 300 g Marihuana sichergestellt. Die Ermittlungen zum Besitzer dauern an. Zum anderen konnten an der Poststraße Ecke Düsseldorfer Straße über 2,5 kg Kokain und über 130 Ecstasy-Tabletten sichergestellt werden; die betreffende Person wurde ins Polizeigewahsam eingeliefert und wird heute einem Richter vorgeführt.
Als Nachgang zu einer Kontrolle an der Konstablerwache gegen 16:50 Uhr kam es zu einer Festnahme wegen unerlaubten Aufenthalts und Widerstands. Die Person wurde in das Polizeigewahsam verbracht. Eine Beamtin wurde leicht verletzt, konnte aber nach Behandlung im Rettungswagen den Dienst fortsetzen. An weiteren Kontrollstellen wurden Rotlichtverstöße von Fahrradfahrern und Elektrokleinstfahrzeugen sowie Gurt- und Mobilfunkverstöße festgestellt; die Maßnahmen des Konzeptes ‚Sichere Innenstadt‘ werden fortgesetzt.
