Gegen 16:50 Uhr befuhr ein Frachtschiff, beladen mit Schüttgut, den Main-Donau-Kanal von Nürnberg in Richtung Bamberg. Aus bislang ungeklärter Ursache schlug das Schiff leck, Wasser drang in den Innenraum ein. Streifen der Polizeiinspektion Fürth stellten ein mutmaßliches Leck im vorderen Bereich des 102 Meter langen Gütermotorschiffs fest. Taucher der Feuerwehr suchten die Schiffshaut von außen ab, bislang ohne eindeutigen Fund.
Um das Leck zu orten und die Ursache zu klären, wird das 1806 Tonnen schwere Frachtschiff am Donnerstagmorgen (15.01.2026) gegen 9 Uhr vollständig entladen. Zusätzlich wird ein Gutachter hinzugezogen, um den Schaden zu begutachten. Das Schiff liegt derzeit sicher vertäut im Hafen Fürth. Vorsorglich brachten Einsatzkräfte eine Ölsperre um das Schiff aus. Der Main-Donau-Kanal war zwischenzeitlich für den Schiffsverkehr gesperrt, konnte aber wieder freigegeben werden.
Nach aktuellem Stand geht von dem Frachtschiff keine Gefahr aus. Die Wasserschutzpolizei hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.
