Hanau und Frankfurt: Telefonbetrüger erbeuten Goldmünzen und Schmuck im Gesamtwert von rund 150.000 Euro

In Hanau und Frankfurt ermittelt die Kriminalpolizei nach einer Serie von Telefonbetrug. Nach Angaben der Polizei wurden Goldmünzen und Schmuck im Gesamtwert von rund 150.000 Euro von einem Ehepaar aus dem Raum Hanau gestohlen. Die Betrüger gaben sich am Telefon als falsche Polizeibeamte aus und nutzten eine Masche mit Unfall und Kaution. Die Übergaben erstreckten sich über zwei Tage und fanden an drei Orten statt.

Begonnen hatte die Kontaktaufnahme am Dienstag. Gegen 19 Uhr fand im Weißdornweg in Hanau-Klein Auheim die erste Übergabe statt. Die Beschreibung des Mannes lautet: etwa 30 bis 40 Jahre alt, circa 1,70 Meter groß, dunkle Kleidung und Schiebermütze. Ein weiteres Treffen war vorgesehen, am Mittwoch im Umfeld des Amtsgerichts Frankfurt-Höchst in der Paul-Schwerin-Straße. Zwischen 10:00 und 10:30 Uhr wurden dort weitere Beutestücke übergeben.

Am Mittwoch fanden weitere Übergaben statt. Am Nachmittag, zwischen 15:00 und 16:00 Uhr, kam es zu einem dritten Treffen in der Jahnstraße in Hanau, bei dem erneut Wertgegenstände übergeben wurden; ein dritter Mann, etwa 30 bis 40 Jahre alt und klein gewachsen, war beteiligt. Ob es sich um dieselben Abholer handelt, ist unklar; die Täter verschwanden unerkannt, bei Unsicherheit wählen Sie die Nummer 110.