Leipziger Hauptbahnhof: Erneute Gewalttat – Tatverdächtiger festgenommen

Die Bundespolizei Leipzig hat am Montagnachmittag einen polizeibekannten Tatverdächtigen nach einem erneuten Gewaltvorfall am Leipziger Hauptbahnhof festgenommen. Dem Beschuldigten wird eine Straftatserien vorgeworfen; er ist bulgarischer Staatsangehöriger, 32 Jahre alt, und war seit Dezember 2025 mehrfach im Bereich des Leipziger Hauptbahnhofs polizeilich in Erscheinung getreten. Ihm werden unter anderem Hausfriedensbruch, gefährliche Körperverletzung, Bedrohung und Sachbeschädigung vorgeworfen.

Nach bisherigen Erkenntnissen soll der Mann mehrfach Bürgerinnen und Bürger hinterlistig angegriffen haben. Dabei verletzte er sie mit Gegenständen oder bespuckte sie. Am Montag kam es zu weiteren Vorfällen: Der Tatverdächtige soll eine Glasflasche in Richtung einer 37-jährigen Deutschen geworfen und diese am Kopf getroffen haben, wodurch eine Blutung entstand. Eine medizinische Behandlung durch die Rettungskräfte erfolgte in den Diensträumen der Bundespolizei Leipzig. Kurze Zeit später soll der Bulgare einen 17-jährigen Deutschen unbemerkt gefolgt sein und ihm mit einem Stein auf den Hinterkopf geschlagen haben. Dieser verspürte Schmerzen, benötigte jedoch keine weitere medizinische Versorgung. Die Bundespolizei Leipzig nahm den 32-jährigen Bulgaren fest, hielt Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Leipzig und brachte ihn nach Vorführung beim Haftrichter in die JVA Leipzig. Er muss sich nun wegen diverser Straftaten, unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung mittels eines gefährlichen Gegenstands, verantworten.

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