Wuppertal: Zwei Fälle von Telefonbetrug gegenüber älteren Menschen gemeldet

Am Mittwoch (14.01.2026) gingen in Wuppertal zwei Anzeigen zu Telefonbetrug gegenüber älteren Menschen ein. Im Bereich Langerfeld meldete sich gegen 14:20 Uhr der vermeintliche Sohn eines Ehepaares (w 79, m 84) aus dem Krankenhaus und gab an, eine Corona-Erkrankung und eine damit verbundene Behandlung koste eine hohe Summe. Eine Frau, die sich als behandelnde Ärztin ausgab, übernahm das Gespräch und forderte einen fünfstelligen Betrag als Vorauszahlung, bevor die Krankenkasse die Kosten übernahm. Das Ehepaar übergab wenige Minuten später (14:35 Uhr) an der Haustür das Geld an einen unbekannten Mann mit stämmiger Figur. Zur Tatzeit trug er eine Hose mit Tarnmuster und einen schwarzen Rucksack. Der Mann fuhr in einem weißen Renault Clio mit polnischem Kennzeichen davon.

In Uellendahl rief ebenfalls am Mittwoch gegen 15:30 Uhr die vermeintliche Tochter einer 68-jährigen Frau an. Sie gab vor, einen Unfall gehabt zu haben und nun in Haft zu sein. Die Gesprächspartnerin übernahm eine Frau, die sich als Staatsanwältin ausgab. Sie bot der 68-Jährigen die Möglichkeit, gegen eine Geldzahlung ihre Tochter aus der Haft freizukaufen. Die Uellendahlerin ging auf das Angebot ein und übergab gegen 16:00 Uhr auf dem Gehweg vor ihrem Haus einen fünfstelligen Bargeldbetrag sowie Schmuck an einen unbekannten Mann. Er wird als circa 1,80 m bis 1,85 m groß und etwa 35 Jahre alt beschrieben. Er trug kurze braune Haare und dunkle Kleidung. Er entfernte sich in einem schwarzen Pkw.

Zeugen und Hinweisgeber werden gebeten, sich unter der 0202 / 284 0 bei der Polizei zu melden. Die Polizei verweist zudem auf die Präventionskampagne Gut Aufgelegt! Telefonbetrug kann jeden treffen.