Am 18. März begeht die Türkei den „Tag der Gefallenen“, einen Gedenktag für gefallene Soldaten, die im Laufe der Geschichte ihr Leben für ihr Land gelassen haben.
Der Tag erinnert an die Schlacht von Gallipoli während des Ersten Weltkriegs. Die Schlacht dauerte von April 1915 bis Januar 1916 und war eine der bedeutendsten militärischen Auseinandersetzungen des Krieges mit weitreichenden Auswirkungen auf die beteiligten Nationen.
Die Schlacht von Gallipoli, auch bekannt als Dardanellen-Kampagne, war ein Versuch der Alliierten, die Kontrolle über die Meerengen zwischen Mittelmeer und Schwarzem Meer zu erlangen. Die osmanischen Streitkräfte leisteten mit Unterstützung deutscher Berater erbitterten Widerstand und verhinderten den Durchbruch der Alliierten.
Der 18. März 1915 markiert den Tag, an dem die osmanischen Truppen einen entscheidenden Sieg errangen, indem sie eine groß angelegte Marineoffensive der Alliierten abwehrten. Dieser Sieg wird in der Türkei als Wendepunkt angesehen und ist ein Symbol für den Mut und die Entschlossenheit der osmanischen Soldaten.
Der Gedenktag wird mit verschiedenen Veranstaltungen und Zeremonien begangen. Offizielle Gedenkfeiern finden an Kriegsdenkmälern und auf Friedhöfen statt, wo Politiker, Militärangehörige und Bürger Kränze niederlegen. Das genaue Jahr der Einführung dieses Gedenktages ist nicht dokumentiert.
