Brandanschläge in Bremen-Vegesack: Ein Auto komplett zerstört – Zeugen verhindern zweites Feuer

© Feuerwehr Dresden Die Rauchentwicklung ist im Hintergrund deutlich zu erkennen.

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag haben Unbekannte in Bremen-Vegesack zwei Brandanschläge auf Fahrzeuge verübt. Während ein Auto in der Arend-Klauke-Straße vollständig ausbrannte, konnte ein zweiter Brand im Fährgrund durch das beherzte Eingreifen eines Zeugen verhindert werden. Die Polizei ermittelt wegen versuchter Brandstiftung.

Der erste Vorfall ereignete sich gegen Mitternacht am 27. März 2026. Der Besitzer eines Fahrzeugs hörte Knallgeräusche in der Arend-Klauke-Straße im Ortsteil Fähr-Lobbendorf und stellte fest, dass sein Auto in Flammen stand. Er alarmierte sofort die Feuerwehr, die den Brand löschte. Das Fahrzeug brannte jedoch vollständig aus.

Etwa zwei Stunden und 47 Minuten später spielte sich unweit des ersten Brandortes eine ähnliche Szene ab. Ein Zeuge beobachtete gegen 02:47 Uhr in der Straße Fährgrund zwei unbekannte Personen, die sich an den Reifen eines geparkten Fahrzeugs zu schaffen machten. Als er die beiden ansprach, ergriffen sie sofort die Flucht.

Kurz darauf bemerkte der aufmerksame Zeuge Rauchentwicklung im Bereich der vorderen Reifen des Fahrzeugs und verständigte die Polizei. Die Einsatzkräfte konnten mit einem Feuerlöscher einen Brandausbruch verhindern und größeren Schaden abwenden.

Die Bremer Polizei prüft derzeit, ob zwischen den beiden Taten ein Zusammenhang besteht. Zeugen, die in der Arend-Klauke-Straße, im Fährgrund oder in der näheren Umgebung verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0421 362-3888 zu melden.