Im Landkreis Hersfeld-Rotenburg ereigneten sich am vergangenen Wochenende zwei Verkehrsunfälle mit erheblichen Sachschäden. Bei einem schweren Unfall auf der Autobahn 7 wurde ein Fahrer verletzt und musste ins Krankenhaus gebracht werden.
Der erste Unfall geschah am Freitag, 27. März, um 14:50 Uhr in der Friedrichstraße in Bebra. Ein 18-jähriger Mann aus Bebra übersah beim Anfahren vom Fahrbahnrand mit seinem Opel einen 48-jährigen Fahrer aus Friedewald, der mit seinem VW Transporter auf der Friedrichstraße in gleicher Richtung unterwegs und vorfahrtsberechtigt war. Der Gesamtschaden bei diesem Zusammenstoß beträgt 5.500 Euro.
Deutlich schwerer war ein Alleinunfall am frühen Sonntagmorgen, 29. März, um 5:40 Uhr auf der Autobahn 7 zwischen den Anschlussstellen Homberg/Efze und Bad Hersfeld/West. Ein 38-jähriger Mann aus Niedersachsen verlor vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit in einer Linkskurve die Kontrolle über seinen Mini und schleuderte nach rechts über alle drei Fahrstreifen.
Das Fahrzeug fuhr eine kleine Böschung hinab und überschlug sich mindestens einmal. Dabei beschädigte es etwa 80 Meter Wildschutzzaun, bevor es in einem Haufen aus Astschnitt landete und auf der Fahrerseite zum Liegen kam. Die Feuerwehr Homberg barg den Fahrer, der anschließend mit einem Rettungswagen ins Klinikum Bad Hersfeld transportiert wurde.
Während der Bergungsmaßnahmen war zeitweise der rechte Fahrstreifen gesperrt. Aufgrund des geringen Verkehrsaufkommens entstanden jedoch keine Verkehrsbehinderungen. Am Mini des Unfallverursachers entstand Totalschaden in Höhe von etwa 15.000 Euro. Der Schaden am Wildschutzzaun wird auf 8.000 Euro geschätzt.