Ein 71-jähriger französischer Staatsangehöriger ist bei seiner Zugreise von Paris nach München Opfer eines Diebstahls geworden. Der Mann meldete sich am Sonntag gegen 00:40 Uhr bei der Bundespolizeiinspektion München und erstattete Anzeige.
Der Geschädigte befand sich im TGV 9589 auf der Strecke von Paris nach München. Bei der Ankunft des Zuges kurz vor Mitternacht am Münchner Hauptbahnhof stellte er fest, dass sein Koffer entwendet worden war. Das Gepäckstück enthielt hochwertige Kleidungsstücke, Schmuck, Bargeld sowie einen Laptop. Der entstandene Schaden beläuft sich auf rund 20.000 Euro.
Hinweise auf den Täter oder den genauen Tatort innerhalb des Zuges liegen derzeit nicht vor. Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen Diebstahls aufgenommen.
Anlässlich des bevorstehenden Osterreiseverkehrs gibt die Bundespolizei Präventionshinweise heraus. Gerade bei erhöhtem Reiseaufkommen an Bahnhöfen und in Zügen raten die Beamten: Gepäck niemals unbeaufsichtigt lassen, Wertgegenstände stets am Körper oder in unmittelbarer Nähe behalten und wenn möglich abschließbare Gepäckstücke nutzen. Besondere Aufmerksamkeit sei beim Ein- und Aussteigen sowie bei längeren Zwischenhalten geboten. Verdächtige Beobachtungen sollten umgehend dem Zugpersonal oder der Polizei gemeldet werden.
Die Bundespolizei ist rund um die Uhr an Bahnhöfen und in Zügen präsent und steht Reisenden als Ansprechpartner zur Verfügung. Die Bundespolizeiinspektion München ist für die polizeiliche Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der Deutschen Bahn und im größten deutschen S-Bahnnetz mit über 210 Bahnhöfen und Haltepunkten auf 440 Streckenkilometern zuständig. Ihr räumlicher Zuständigkeitsbereich umfasst neben der Landeshauptstadt und dem Landkreis München die benachbarten Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Dachau, Ebersberg, Erding, Freising, Fürstenfeldbruck, Landsberg am Lech und Starnberg.