Ein 24-jähriger Deutscher hat am Samstagmorgen (28. März 2026) am Bahnhof Kehl versucht, einer Festnahme durch die Bundespolizei zu entgehen. Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass gegen den Mann zwei Haftbefehle vorlagen.
Die Bundespolizisten überprüften zunächst die mündlich angegebenen Personalien des 24-Jährigen. Dabei ergaben sich zwei Ausschreibungen zur Festnahme wegen Erschleichen von Leistungen und Fahren ohne Fahrerlaubnis. Als die Beamten ihm die Haftbefehle eröffneten, ergriff der deutsche Staatsangehörige spontan die Flucht.
Die Flucht war jedoch von kurzer Dauer: Die Streife konnte den Mann einholen und festnehmen. Dabei leistete er nach Angaben der Bundespolizei erheblichen Widerstand gegen die Vollstreckungsbeamten.
Den geforderten Geldbetrag konnte der 24-Jährige schließlich begleichen und entging damit einer 40-tägigen Haftstrafe. Allerdings muss er sich nun wegen seines Widerstands gegen die Vollstreckungsbeamten verantworten – die Bundespolizei erstattete entsprechende Anzeige.