Hohenlohekreis: Einbruch in Bäckerei, gestohlener BMW ausgebrannt und Bärlauch-Ernte auf falschem Grundstück

(Symbolbild)

Im Hohenlohekreis beschäftigten mehrere Vorfälle die Polizei: In Neuenstein brachen Unbekannte in eine Bäckerei ein, in Bretzfeld wurde ein BMW gestohlen und später ausgebrannt aufgefunden, während in Öhringen-Unterohrn Erntehelfer versehentlich auf dem falschen Grundstück Bärlauch ernteten.

In der Robert-Bosch-Straße in Neuenstein verschafften sich Einbrecher zwischen Sonntag 12:30 Uhr und Montag 1:20 Uhr gewaltsam Zutritt zu einer Bäckerei. Aus dem Bürotrakt entwendeten sie Wertgegenstände und Bargeld. Das Polizeirevier Öhringen bittet Zeugen, die im Tatzeitraum verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 07941 9300 zu melden.

Ein spektakulärer Fahrzeugdiebstahl ereignete sich in Bretzfeld: Zwischen 3 Uhr und 3:15 Uhr in der Nacht auf Freitag entwendete ein Unbekannter einen weißen BMW M5 von einem Werkstattgelände in der Himmelreichstraße. Das Fahrzeug des 24-jährigen Besitzers befand sich seit Januar dieses Jahres in einer Garage auf dem Gelände und war ohne Kennzeichen. Zusätzlich stahl der Täter ein Auslesegerät im Wert eines mittleren dreistelligen Eurobetrags.

Bereits gegen 7 Uhr desselben Tages wurde am Waldrand bei Cleversulzbach, etwa 2,8 Kilometer Luftlinie vom Tatort entfernt, ein vollständig ausgebrannter BMW M5 entdeckt. Ein Abgleich bestätigte, dass es sich um das zuvor gestohlene Fahrzeug handelt. Ein aktueller Zeitwert des BMW kann derzeit nicht beziffert werden. Der Polizeiposten Bretzfeld führt die Ermittlungen und bittet Zeugen, die in der Nacht auf Freitag verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 07946 940010 zu melden.

Ein ungewöhnlicher Vorfall spielte sich am Freitagmittag in Öhringen-Unterohrn ab: Der Pächter eines Waldgrundstücks meldete der Polizei etwa 50 Erntehelfer, die offenbar ohne Genehmigung Bärlauch ernteten. Als die Beamten gegen 13:30 Uhr eintrafen, hatten die Helfer bereits über 450 Kilogramm Bärlauch gewerbsmäßig abgeerntet. Es stellte sich heraus, dass eine Genehmigung vorlag – allerdings für das benachbarte Grundstück. Die Beteiligten einigten sich schließlich zivilrechtlich.