Inflation steigt drastisch auf bis zu 3,0 Prozent – Krieg im Nahen Osten treibt Preise

via dts Nachrichtenagentur

Die Inflationsrate in Deutschland ist im März deutlich gestiegen und erreichte in mehreren Bundesländern Werte von bis zu 3,0 Prozent. Die bundesweite jährliche Inflationsrate war im Februar noch bei 1,9 Prozent gelegen. Der starke Anstieg steht im Zusammenhang mit dem Krieg im Nahen Osten, wie erste Zahlen aus den Bundesländern zeigen, die am Montagvormittag veröffentlicht wurden.

Besonders kräftig fiel der Anstieg im Saarland aus, wo die Inflationsrate von 1,8 Prozent im Vormonat auf aktuell 3,0 Prozent hochschnellte. In Nordrhein-Westfalen stieg sie von 1,8 Prozent auf 2,7 Prozent. Ähnlich stark war der Anstieg in Hessen von 1,8 auf 2,9 Prozent und in Rheinland-Pfalz von 1,9 auf 2,9 Prozent.

Alle anderen Bundesländer, die bereits Zahlen veröffentlichten, meldeten ebenfalls einen Anstieg der Teuerungsrate. In Sachsen kletterte die Inflation von 2,3 Prozent im Vormonat auf jetzt 2,8 Prozent. Brandenburg verzeichnete einen Anstieg von 2,0 auf 2,8 Prozent, Bayern von 1,9 auf 2,8 Prozent.

Etwas geringer fiel der Anstieg in anderen Ländern aus: Sachsen-Anhalt meldete 2,6 Prozent nach 2,0 Prozent im Vormonat. Berlin erreichte 2,5 Prozent nach zuvor 1,9 Prozent, Niedersachsen 2,6 Prozent nach 1,9 Prozent und Baden-Württemberg 2,5 Prozent nach 1,8 Prozent im Februar.

Das Statistische Bundesamt wird seine vorläufige Schätzung für die bundesweite Inflationsrate im Laufe des Tages veröffentlichen, in der Regel gegen 14 Uhr. Die endgültigen Zahlen folgen Mitte des Monats, dabei gibt es jedoch nur sehr selten Änderungen gegenüber der ersten Schätzung.